14:52 18 Februar 2020
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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
    201307
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    In den zurückliegenden 500 Jahren hat Russland 17 Mal in den Kriegen gegen die Türkei gesiegt, auch der jüngste Konflikt um den Abschuss des russischen Bombenflugzeugs wird, wie die „Globe and Mail“ schreibt, höchstwahrscheinlich mit einem Triumph Russlands zu Ende gehen.

    Soner Cagaptay, Analyst des Washingtoner Instituts für Nahost-Politik, vertritt die Meinung, dass die Türkei diese Schlacht bereits verloren habe. Sie habe auf eine Vernichtung des Assad-Regimes gehofft, wonach die Oppositionsgruppen, ihre Verbündeten, an die Macht kommen würden. Die Militäroperation Russlands habe aber diese Hoffnungen begraben.

    In dem Versuch, die Situation zu ändern, habe sich Ankara zu einem Abschuss der russischen Kampfmaschine entschlossen.

    „Ich denke, die Türkei wollte einen Keil zwischen der Nato und Russland  treiben“, so George Petrolekas aus dem kanadischen Institut für globale Politik. Mit seinen Erklärungen, die Türkei betreibe Ölhandel mit Terroristen, habe Russland die Nato dazu gezwungen, Ankaras Handlungen genauer unter die Lupe zu nehmen.

    Nun werde sich die Türkei „sich daran festklammern müssen, was von ihren Ambitionen“ in Bezug auf Syrien geblieben sei, während der russische Präsident Wladimir Putin allen Grund habe, mit sich zufrieden zu sein. Sein rechtzeitiges Eingreifen habe Assad geholfen, an der Macht zu bleiben, und zur Bildung einer einheitlichen Anti-Terror-Koalition beigetragen.

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    Öl, NATO, Wladimir Putin, Soner Cagaptay, Türkei, Russland