12:34 20 November 2019
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    Soldado estadounidense en Irak

    Politikerin: Anti-Terror-Krieg der USA macht extremistische Gruppierungen nur stärker

    © Foto : US Air Force / Andy Dunaway
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    Der seit zehn Jahren andauernde Krieg der USA gegen den Terrorismus hat den Einfluss der radikalen Gruppierungen nur vergrößert. Das sagte die US-amerikanische Ärztin und Politikerin Jill Stein auf einer Pressekonferenz zum 10. Jahrestag des TV-Senders RT in Moskau.

    „Wir haben fünf Billionen US-Dollar ausgegeben, mehr als eine Million Menschen allein im Irak getötet, Zehntausende US-Soldaten getötet und zu Krüppeln gemacht. Und was haben wir im Ergebnis erzielt – die Grundlage des Terrorismus hat sich noch mehr gefestigt“, sagte Stein. 

    Sie fügte hinzu, man müsse sehen, was in den USA in den vergangenen 14 Jahren vor sich gehe. Washington führe einen großangelegten Anti-Terror-Krieg, dessen Folgen katastrophal seien. 

    Während die Terrorgruppierung Al-Qaida zuvor nur Einfluss in der Region ausgeübt hätte, habe sie jetzt ihre Reihen aufgefüllt und sei zu einer globalen Gefahr geworden. 

    Ebenso sei die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“) nach dem Chaos durch das Eindringen der USA in den Irak entstanden. 

    Die Taliban-Bewegung besetze zurzeit größere Gebiete als vor der US-Invasion.

     

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    Anti-Terror-Kampf, Terrormiliz Daesh, RT, Al-Kaida, Taliban, Jill Stein, Irak, USA, Russland