15:49 20 August 2017
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    Dänemark: Flüchtlinge mit mehr als 400 Euro werden zur Kasse gebeten

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    Migrationsproblem in Europa (1281)
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    Nach Ansicht der dänischen Regierung haben wohlhabende Flüchtlinge keinen Anspruch auf Unterstützung.

    Die Zeitung „Politiken“ berichtete darüber, wie diese Idee eine konkrete Gestalt in einer neuen Initiative der dänischen Regierung zur Verringerung des Flüchtlingsstroms bekommt. Die Asylbewerber, die viel Geld bzw. wertvolle Sachen mit sich haben, sollen ihren Aufenthalt in Dänemark selbst bezahlen, solange ihr Asylantrag behandelt wird.

    Die Polizei soll das Recht bekommen, das Gepäck der eintreffenden Flüchtlinge zu überprüfen und wertvolle Gegenstände als Entschädigung für die Unterhaltungskosten zu entnehmen.

    „Es ist inakzeptabel, dass dänische Steuerzahler für Asylbewerber zahlen, die viel Geld mit sich brachten“, so der Integrationssprecher der Konservativen Partei, Naser Khader.

    Erlaubt sind Handys, Laptops, Uhren und persönliche Dinge wie Eheringe sowie andere ähnliche Dinge. Bargeld bis 400 Euro darf auch mitgebracht werden.

    Die dänischen Behörden unter Leitung der Migrationsministerin Inger Stojberg trafen in den letzten Monaten kontinuierliche Maßnahmen zur Einschränkung des Flüchtlingsstroms. Die Sozialhilfen wurden gekürzt, in libyschen Zeitungen wurde „Anti-Werbung“ geschaltet, bei der Flüchtlingen empfohlen wird, nicht nach Dänemark zu kommen. Doch jetzt könnte Dänemark auf ein neues Problem stoßen – nach der Einführung der obligatorischen Passkontrollen für Flüchtlinge auf Fähren und auf der Öresundbrücke in Schweden könnte es dazu kommen, dass die Flüchtlinge ohne Ausweis an den dänischen Küsten ausharren müssen. Dann muss sich die dänische Regierung Gedanken darüber machen, wie man sich um sie kümmern soll.

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    Tags:
    Migranten, Naser Khader, Dänemark, Schweden
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