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07:02 16 Oktober 2019
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    Folgen desArabischen Frühlings

    Arabischer Frühling hat Länder der Region 830 Milliarden Dollar gekostet

    © Sputnik / Andrey Stenin
    Politik
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    Der Schaden, der den Ländern des Nahen Osten und Nordafrika von 2010 bis 2014 infolge der Ereignisse des „Arabischen Frühlings“ zugefügt wurde, beträgt nach Einschätzungen des Arabischen strategischen Forums, das in Dubai stattfindet, 833,7 Milliarden Dollar.

    461 Milliarden Dollar davon seien infolge der zerstörten Infrastruktur und 289 Milliarden infolge des direkten Verlustes des Bruttoinlandsprodukts entstanden, heißt es in einem Bericht unter dem Titel „Der Preis des ‚Arabischen Frühlings‘“, der auf dem Forum dargestellt wurde. Es wurden zudem die Verluste der Finanzmärkte, die sinkenden ausländischen Investitionen und Einkünfte aus dem Tourismus sowie die Ausgaben für den Unterhalt von Flüchtlingen eingeschätzt.

    „Er (der ‘Arabische Frühling’) hat zu einer Verzögerung in der Entwicklung der Region, dem Verlust von vielen ökonomischen Möglichkeiten sowie zur Zerstörung der Infrastruktur geführt, in deren Aufbau die Völker jahrzehnte- oder gar jahrhundertelang investiert hatten“, sagte der Forumsvorsitzende und Minister für Kabinettsangelegenheiten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed Al Gergawi.

    Dem Bericht zufolge wurden 1,34 Millionen Einwohner der Region bei Gewalttaten, Kampfhandlungen und Terroranschlägen, die den „Arabischen Frühling“ begleiteten, getötet oder verletzt. Etwa 14,4 Millionen Menschen seien Flüchtlinge geworden.

    Der Arabische Frühling war vor knapp fünf Jahren von Tunesien ausgegangen. Infolge von Massenprotesten kam es zu Staatsstreichen in Tunesien, Ägypten und im Jemen und zu einer Revolution im Königreich Bahrain. Nicht ohne Einmischung von außen stürzte das Regime unter Muammar Gaddafi in Libyen.

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    Tags:
    Terroranschlag, Verluste, Arabischer Frühling, Dubai