22:37 19 November 2017
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    Russisches Außenamt: Humanitäre Lage im Donbass nähert sich einer Katastrophe

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    Politik
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    Die humanitäre Lage im Donbass und in anderen Regionen der Ukraine wird laut dem Beauftragten des russischen Außenministeriums für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Konstantin Dolgow, allmählich zu einer Katastrophe, heißt es in russischen Medien.

    „Nach Angaben des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte ist die Opferzahl des Konflikts im Donbass auf 9. 098 Menschen gestiegen, 20. 000 weitere wurden verletzt“, sagte Dolgow. Es gebe Grund zu der Annahme, dass die Zahl der Opfer größer ist.

    Wie er betonte, bleibt die humanitäre Lage im Donbass schwierig, nahezu katastrophal, doch in anderen Regionen sei die Situation kaum besser.

    „Eine ähnliche und mitunter auch schlimmere Lage herrscht in anderen Regionen des Landes“, so Dolgow. 

    Die Situation im Donbass sei eine direkte Folge der von Kiew geführten Kampfoperation. In anderen Teilen des Landes herrsche Rechtlosigkeit – eine unmittelbare Konsequenz der gezielten Behördenpolitik, die das Ignorieren der Menschenrechte zum Ziel habe und die Gesetzgebung so anpassen wolle, dass es keine Andersdenkenden in Medien mehr gebe. Darüber hinaus sind dem russischen Diplomaten zufolge mindestens 1600 Fälle von Verletzungen der Pressefreiheit der Medien in der Ukraine festgestellt worden.

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    Tags:
    Menschenrechte, Konstantin Dolgow, Donbass, Ukraine
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