10:03 14 August 2020
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    Der amerikanische Senator John McCain hat im Sender Fox News die Barack-Obama-Regierung und persönlich John Kerry wegen „Handlangerdiensten“ für Wladimir Putin kritisiert.

    Der für seine antirussische Position bekannte Politiker ist mit den Ergebnissen des Moskau-Besuchs von John Kerry unzufrieden.

    „Das sind die bemerkenswertesten Kommentare, die ich je von John Kerry gehört habe: Jetzt sollen wir Assad nicht mehr loswerden, mit den Russen ist alles in Ordnung, wir werden uns mit Wladimir Putin vertragen“, sagte der Senator.

    „Das ist ein Handlangerdienst für Wladimir Putin, so etwas habe ich unter keinem anderen Präsidenten gesehen“, erläuterte er.

    McCain sprach sich ein übriges Mal gegen den Haushaltsplan der USA aus, der das Verbot für den Import russischer Raketentriebwerke aufhebt. Er ist der Meinung, dadurch würden „Putin und seine Komplizen“ „Dutzende Millionen Dollar“ erhalten.

    John Kerry war zu Verhandlungen mit dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, und mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow nach Moskau geflogen. Das Hauptthema des Besuches des US-Außenministers war die Syrien-Regelung. Washington, so John Kerry, sei bereit, mit Moskau im Kampf gegen die (in Russland verbotene) Terrormiliz „Islamischer Staat“ zusammenzuarbeiten.

    Senator McCain hat wiederholt aggressive Äußerungen an Russland gerichtet. Als er im Oktober den wachsenden Einfluss Russlands im Nahen Osten kommentierte, rief er Washington dazu auf, „nicht zuzulassen“, dass Putin seine Position in der Region festigt.

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    Tags:
    Sergej Lawrow, John McCain, John Kerry, Wladimir Putin, Russland, Moskau