17:49 28 Januar 2020
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    Nach der vom US-Kongress gebilligten Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden Russland, Brasilien, Indien und China unter seinen zehn größten Teilnehmern Platz finden. Das geht aus einer auf der Website des Fonds veröffentlichten Erklärung der geschäftsführenden IWF-Direktorin, Christine Lagarde, hervor.

    Unter den Top-10 der größten Mitglieder seien auch die USA, Japan, Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien. Im Zuge der Reform würden europäische Länder ihre Vertretung beim Fonds zugunsten Entwicklungsländern reduzieren.

    Die Reform des IWF war von der G20-Ländergruppe bereits vor fünf Jahren beschlossen worden. Aber wegen der Position der Republikaner im US-Kongress wurde die Verwirklichung der Reform immer wieder hinausgeschoben.

    Die Länder der BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) hatten bei ihrem Treffen in Antalya im vergangenen November ein weiteres Mal auf die Notwendigkeit hingewiesen, die erste Etappe der IWF-Reform so schnell wie möglich zum Abschluss zu bringen. Lagarde, die seit langem für die Änderung der Beteiligungsquoten plädiert, versprach sogar, einen Bauchtanz vorzuführen, wenn dies zur Ratifizierung des Abkommens beiträgt.

     

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    Tags:
    Beteiligung, IWF, Cristine Lagarde, Russland