04:27 25 Februar 2020
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    Russland-Sanktionen (476)
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    Die westliche Ukraine-Politik führt keineswegs zur Regelung der Lage in der Ukraine, schreiben die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland würde die aggressive Politik der Regierung in Kiew nur stärken. Je mehr Unterstützung des Westens die Ukraine bekomme, desto kämpferischer sei ihre Rhetorik.

    Moskau hat laut der Zeitung vieles zur Befriedigung der Lage unternommen und seine Bereitschaft zum Dialog gezeigt. Die Regierung in der Ukraine dagegen sehe Russland nach wie vor als Aggressor und habe ihr von den europäischen Steuerzahlern finanziertes Militär-Budget aufgestockt, hieß es. Von der Regierung Jazenjuk seien seit Monaten ausschließlich kriegerische Töne zu hören.

    Kiew habe die Minsker Vereinbarungen nur wegen der demoralisierten Armee und des Drucks aus Deutschland unterschrieben. Jetzt gäbe die Ukraine sich nur wenig Mühe, sich an die Vereinbarungen zwischen Moskau, Kiew, Berlin und Paris zu halten. In der Situation mit dem Blackout auf der Krim habe die Regierung in Kiew keine Maßnahmen gegen die Anschläge auf Hochspannungsleitungen  unternommen. 

    Die EU habe trotzdem die Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland um sechs Monate bis Mitte 2016 verlängert, obwohl einige EU-Mitglieder sich offen dagegen äußerten. Die Sanktionen  hätten nicht nur die russische, sondern auch die europäische Wirtschaft belastet, hieß es.  

     

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    Donbass, Wirtschaftssanktionen, Russland, EU, Europa, Russland, Ukraine