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00:54 20 September 2019
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    Russische Luftwaffe auf dem Luftstützpunkt Hmeimim

    „Strom von Lügen“: Russisches Militär antwortet Аmnesty International

    © Foto: Russian Defence Ministry
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    Russland vs. Islamischer Staat (888)
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    Das Verteidigungsministerium in Moskau hat den Vorwurf der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, russische Kampfflugzeuge setzten in Syrien international geächtete Streumunition ein und griffen Zivilisten an, zurückgewiesen.

    Die russische Luftwaffe setze keine Streumunition in Syrien ein, sagte Militärsprecher Igor Konaschenkow am Mittwoch. Auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim im syrischen Latakia, von wo aus Bomber Angriffe gegen Daesh (auch Islamischer Staat, IS) und andere Terrororganisationen fliegen, gäbe es überhaupt keine Streumunition.

    Der jüngste Bericht der Menschenrechtsorganisation, laut dem durch russische Angriffe Zivilisten getötet worden sein sollen, bestehe, so Konaschenkow, aus „Klischees und Fakes“. Er rief Аmnesty International dazu auf, ihre Informanten bekannt zu geben. Die Berichte über angebliche Angriffe auf zivile Ziele bezeichnete der General als einen „Strom von Lügen“: „Einige der Krankenhäuser, Angriffe auf die Russland vorgeworfen werden, existieren überhaupt nicht.“

    Konaschenkow warf Аmnesty International Voreingenommenheit vor: Die Menschenrechtsorganisation nutze in ihren Berichten ungeprüfte Informationen und verschweige Kriegsverbrechen von Terroristen im Nahen Osten und die der ukrainischen Truppen im Donezbecken. „Eine Frage an Amnesty International: Warum hat diese Organisation geschwiegen und die materiellen, unwiderlegbaren Beweise nicht sehen wollen, als die ukrainischen Streitkräfte Streumunition gegen Städte im Osten der Ukraine eingesetzt haben?“

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    Streumunition, Amnesty International, Igor Konaschenkow, Syrien, Russland