07:08 25 Juni 2017
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    UN-Experten untersuchen Sarin-Einsatz in Syrien

    Nach Sarin-Einsatz in Syien: Moskau fordert Ermittlungen zu C-Waffenschmuggel

    © Sputnik/ Andrej Stenin
    Politik
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    Moskau rechnet damit, dass die Schuldigen an dem Sarin-Anschlag in Ost-Ghouta, einem Vorort von Damaskus, gebührende Strafen bekommen werden, heißt es in einem auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlichten Kommentar der amtlichen Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa.

    „Wir rechnen damit, dass die wahren Schuldigen und Auftraggeber dieses und anderer derartiger Verbrechen früher oder später ermittelt und gebührend bestraft werden“, so Sacharowa.

    Die Sprecherin verweist darauf, dass im Jahr 2013 Informationen erschienen warn, darunter auch in türkischen Quellen, laut denen Komponenten von C-Waffen wie Sarin und von deren Vorläuferstoffen an mit Al-Qaida liierte Gruppen der syrischen Opposition geliefert wurden.

    Im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft des türkischen Adana eingeleiteten Untersuchung wurden mehrere Personen festgenommen. Das Ermittlungsverfahren sei jedoch eingestellt worden und die Hauptverdächtigen seien einer Bestrafung entgangen und nach Syrien geflüchtet, so Sacharowa.

    Die Sprecherin äußert die Hoffnung, dass der Gemeinsame Mechanismus zur Untersuchung von Fällen der Anwendung chemischer Waffen, der von der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen chemischer Waffen (OPCW) und von der Uno gebildet wurde, die von einem türkischen Parlamentarier gelieferten „Informationen über die Schmuggellieferungen von Sarin-Komponenten sorgfältig untersuchen“ wird.

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