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    Ankara dementiert: Keine Hilfe für Krim-Blockade

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    Das türkische Außenministerium weist Mitteilungen zurück, wonach Ankara einem in der Ukraine im Entstehen begriffenen Freiwilligen-Bataillon Hilfe erweisen will.

    Wie der Koordinator der Krim-Blockade, Lenur Isljamow, zuvor gesagt hatte, ist das Bataillon nach dem ersten Vorsitzenden der Regierung der Volksrepublik Krim von 1918, Tatarenführer Noman Çelebicihan, benannt worden und besteht aus Krim-Tataren.

    Laut Isljamow ist die etwa 560-köpfige Truppe zurzeit an der Grenze zwischen der Krim und dem ukrainischen Gebiet Cherson konzentriert und wird von Ankara mit Kleidung und Schuhe versorgt. 

    „Diese Äußerungen entsprechen nicht der Wirklichkeit“, wie aus einer schriftlichen Erklärung des Sprechers des türkischen Außenministeriums, Tanju Bilgic, hervorgeht.

    Wie Oberstaatsanwältin der Republik Krim, Natalja Poklonskaja, erklärte, ist die Bildung eines bewaffneten Freiwilligen-Bataillons an der Grenze zur Krim strafrechtlich zu verfolgen. Alle gesammelten Fakten würden dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB vorgelegt. 

    Die Krim-Bewohner sollten sich nicht beunruhigen, da die Republik ausreichend Kräfte besitze, um Ruhe, Wohlergehen und Frieden auf ihrem Gebiet zu gewährleisten, versicherte die Staatsanwältin. 

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    Tags:
    Krim-Tataren, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), türkisches Außenministerium, Natalja Poklonskaja, Tanju Bilgic, Krim, Türkei, Russland