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20:30 17 Oktober 2019
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    Erdogans Verbrechen in Syrien ein Ende setzen

    Damaskus appelliert an UNO: Erdogans Verbrechen in Syrien ein Ende setzen

    © AP Photo / Emrah Gurel
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    Damaskus hat die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, „den Verletzungen und Verbrechen“ der türkischen Regierung gegenüber Syrien und syrischen Flüchtlingen ein Ende zu setzen. Des weiteren hat die syrische Regierung die Pläne des türkischen Präsidenten Erdogan zur Wiederbelebung des Osmanischen Reichs offengelegt.

    Dem syrischen UN-Botschafter Baschar al-Jafari zufolge werden die bewaffneten Gruppierungen, die seit 2011 „den beispiellosen Terror-Kampf“ gegen Syrien führen, durch die Staaten in und außerhalb der Region sowie das „Erdogan-Regime“ unterstützt.

    Der Brief an den UN-Generalsekretär und UN-Sicherheitsrat wurde am Dienstag verschickt.

    „Während der Krise nahm die türkische Einmischung in innere Angelegenheiten Syriens verschiedenste Formen an, darunter der direkte Einsatz von türkischen Streitkräften durch das Erdogan-Regime bei Angriffen zur Unterstützung von Terroristen“, heißt es im Brief von Al-Jafari.

    Laut dem Botschafter trug die Türkei zum Eindringen von Terroristen in Syrien bei, indem sie „Terroristen bei deren Bewegung nach Syrien und an der syrisch-türkischen Grenze mit Feuer deckte“.        

    „Zum Abschuss des russischen Jets, der sich im syrischen Luftraum befand und IS-Stellungen bombardierte, durch türkische Streitkräfte sind keine weiteren Kommentare nötig, da der Fakt dieses Verbrechens für sich spricht“, heißt es im Dokument weiter.

    Der syrische Botschafter unterstrich zudem, dass Ankara Verbrechen auch gegen syrische Flüchtlinge, die vor Terror und Tyrannei solcher Terrorgruppierungen wie dem IS, Al-Nusra-Front und der sogenannten „Islamischer Front“  in die Türkei fliehen, begeht. Al-Jafari zufolge betrieben verschiedene Terrororganisationen Menschenhandel – „mit Wissen und unmittelbarer Teilnahme von unter Erdogan-Kontrolle stehenden Organisationen“.

    Der Botschafter teilte zudem mit, dass Erdogan vor einigen Jahren „die Frage zum  Schutz von Menschen türkischer Herkunft angeregt hatte, obwohl sie Bürger anderer souveräner Staaten bereits sind“. Dies spreche dafür, dass der türkische Präsident „das koloniale Erbe des Osmanischen Reichs wiederzubeleben“ anstrebe.

    Syrien rief die Weltgemeinschaft dazu auf, „mit dem Ziel diesen Verletzungen und Verbrechen durch Ankara ein Ende zu setzen, eine entschlossene Position einzunehmen“.  

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    Syrien-Krise, Su-24-Abschuss, Terrormiliz Daesh, Terrorgruppierung Jabhat an-Nusra, UN-Sicherheitsrat, Türkei, Syrien