23:31 23 August 2017
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    Flaggen Russlands und der USA

    Selbstständige Außenpolitik Russlands stößt auf Widerstand der USA

    © Flickr/ Sean Ellis
    Politik
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    Die selbstständige Außenpolitik Russlands stößt auf einen Widerstand der USA und ihrer Verbündeten, die auf Dominanz setzen. Das geht aus der erneuerten Strategie der nationalen Sicherheit Russlands hervor.

    Das Dokument, das die Strategie der nationalen Sicherheit von 2009 ersetzt, wurde von Präsident Wladimir Putin am Donnerstag bestätigt und offiziell veröffentlicht.

    Die Festigung Russlands erfolge vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen für die nationale Sicherheit, hieß es in dem Papier.

    Zu den Prioritäten Russlands auf dem internationalen Schauplatz zählt laut Dokument das Zusammenwirken mit den Ländern der BRICS, der Shanghaier Kooperationsorganisation (SCO), der Asiatisch-pazifischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit  (APEC) und der G20. Die Partnerschaft mit China und Indien stehe ganz oben auf der Tagesordnung.

    „Russland plädiert dafür, den Vertrag über die kollektive Sicherheit zu einer universellen internationalen Organisation umzuwandeln, die regionale Herausforderungen und Bedrohungen militärpolitischen und strategischen Charakters abwenden würde. Das betrifft unter anderem den internationalen Terrorismus, den illegalen Drogenumsatz und die illegale Migration“, hieß es.

    Russland fördere seine Beziehungen auch zu Ländern Lateinamerikas und Afrikas. Als nächste Prioritäten gelten die Beziehungen zu Ländern Europas und der USA sowie der NATO.

    Zum Thema:

    Russland hält Einsatz militärischer Gewalt zum Schutz seiner Interessen für möglich
    Tags:
    Strategie der nationalen Sicherheit, Wladimir Putin, Russland
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