21:56 22 April 2019
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    Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview gegenüber der „Bild“-Zeitung

    Putin: Russisch-deutsche Beziehungen entwickeln sich trotz antirussischer Propaganda

    © Sputnik / Alexei Nikolskiy
    Politik
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    Trotz der antirussischen Bemühungen der Medien ist es nicht gelungen, die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland zu vergiften, so Russlands Präsident Wladimir Putin.

    „Die gegenseitige Sympathie unserer Völker ist und bleibt die Grundlage unserer Beziehungen“, sagte er in einem am Montag in der „Bild-Zeitung“ veröffentlichten Interview. „Auch mit anti-russischer Propaganda ist es den Massenmedien in Deutschland nicht geglückt, diese Sympathie zu beschädigen.“ 

    „Ich meine nicht Sie persönlich“, sagte er den „Bild“-Interviewern.  „Aber natürlich stehen die Medien in Deutschland unter erheblichem Einfluss aus dem Land auf der anderen Seite des Atlantiks.“

    „Im Jahr 2005 standen wir sehr gut da: Der gemeinsame Handel hatte ein Volumen von 80 Milliarden Dollar pro Jahr, Tausende von Arbeitsplätzen wurden in Deutschland durch russische Investitionen geschaffen“, fügte der russische Präsident hinzu. „Eine große Anzahl von deutschen Unternehmen wiederum investierte in Russland, es gab unzählige kulturelle und zivile Kontakte. Und heute? Im Jahr 2015 lag das Handelsvolumen um die Hälfte niedriger, bei nur noch gut 40 Milliarden Euro.“

    Dennoch konnten die bilateralen Beziehungen aufrechterhalten werden, so Putin. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel „haben wir ein geschäftsmäßiges Verhältnis. Ich habe sie sieben Mal im vergangenen Jahr getroffen, mindestens 20-mal haben wir telefoniert. 2016 ist das Jahr des deutsch-russischen Jugendaustausches, es geht also weiter in den Beziehungen.“

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    Tags:
    Beziehungen, Handel, Bild-Zeitung, Wladimir Putin, Deutschland, Russland