07:39 22 August 2017
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    Vizepremier Dmitri Rogosin

    Russischer Vizepremier: Serbien braucht starken Verbündeten gegen mögliche Aggression

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    Politik
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    Ein starker Militärverbündeter kann Serbien vor möglichen Aggressionen schützen und eine Wiederholung des Szenarios von 1999 verhindern, sagte der russische Vizepremier für Rüstungsindustrie, Dmitri Rogosin, gegenüber SputnikNews in Belgrad.

    Rogosin hält sich auf einer Sitzung des russisch-serbischen Komitees für wirtschaftliche Zusammenarbeit in der serbischen Hauptstadt auf.

    „Die Verfügbargeit eines starken Militärstaates, eines Verbündeten Serbiens, beruhigt jeden Aggressor“, sagte Rogosin auf die Frage, ob Serbien im Falle einer Wiederholung des Szenarios von 1999, als das ehemalige Jugoslawien, später in Serbien und Montenegro geteilt, Nato-Bombardements ausgesetzt gewesen war, mit russischer Hilfe rechnen könne.

    „Das heutige Russland ist selbstverständlich nicht mehr das Russland von 1999. Da gibt es einen anderen Präsidenten, andere Personen an der Macht. Auch unsere Armee, unsere Luft- und Weltraumstreitkräfte in Syrien zeigen, wie Sie sehen können, dass Russland in eine andere, eine höhere Liga aufgestiegen ist“, so Rogosin.

    „Die serbische Armee war zwar zum Kampf gegen den Feind bereit, allerdings nur gegen einen Feind einer früheren Generation“, so Rogosin. Hätte Jugoslawien 1999  solche Waffensysteme wie S-300 gehabt, „wäre es nicht zu dieser Tragödie gekommen, als das faktisch wehrlose Land mit hochpräzisen Fernwaffen beschossen wurde“, so der Vize-Premier. Ihm zufolge habe Serbien als Antwort nur noch alte Fla-Systeme entgegensetzen können.

    Tags:
    NATO, Dmitri Rogosin, Serbien, Russland
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