16:11 21 August 2017
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    Amerikanischer Bomber B-52

    Obamas versuchte Panikmache mit B-52-Flügen gefährdet US-Luftwaffe - US-Zeitung

    © AFP 2017/ EPA / Tim Ockenden
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    Die Hoffnungen darauf, dass der Einsatz der amerikanischen Bomber B-52 nahe der Grenzen zu anderen Staaten die Feinde von USA einschüchtern werden, sind nicht in Erfüllung gegangen, schreibt L. Todd Wood in der Zeitung „Washington Times“.

    Die Administration von US-Präsident Barack Obama muss geglaubt haben, dass die Flüge eines B-52 Bombers nahe der Grenze zu den Staaten, die angeblich eine Bedrohung für Washington darstellen, Panik bei den Feinden der USA auslösen sollen. Wie sonst kann ein „unbeabsichtigter“ Vorfall mit einem B-52, der über Südkorea geflogen ist, erklärt werden, meint der Kommentator in seinem Beitrag für die amerikanische Zeitung.

    „Die USA sind auf dem Weg zum Schwung ihrer Militärmacht. Unsere Gegner wissen es ganz genau. Die wirtschaftliche Schwäche führt zur militärischen Schwäche“, so L. Todd Wood.

    „B-52 Einsatz werden die Laufbahn der außenpolitischen Hilfslosigkeit von Obama Regierung nicht verändern können. Im Gegenteil – er setzt die Luftwaffe von USA einer Gefahr aus“.  

    Nach dem jüngsten angeblichen Atombombentest Nordkoreas haben die USA militärische Stärke gezeigt und einen B52-Bomber, begleitet von einem südkoreanischen Kampfjet des Typs F-15 und einem amerikanischen F-16 Jäger nach Südkorea geschickt. Der US-Bomber kehrte dann zu seinem Stützpunkt auf der Pazifikinsel Guam zurück, teilte das US-Militär mit.

    Der Langstreckenbomber habe Südkorea in niedriger Höhe nahe der nordwestlichen Stadt Osan überflogen, konkretisierte die Pazifik-Kommandostelle der US-Streitkräfte am Sonntag. Die Airbase Osan liegt rund 70 Kilometer von der Grenze zu Nordkorea entfernt.

    „Das war eine Demonstration der eisernen Entschlossenheit der USA, ihre Verbündeten in Südkorea, Japan und auf amerikanischem Heimatboden zu verteidigen“, so der Befehlshaber der Kommandostelle, Admiral Harry Harris Jr.

    Am 10. Dezember waren zwei strategische B-52-Bomber der USA in den Luftraum der Volksrepublik China über den Nansha-Inseln (Spratly-Inseln – Anm. d. Red.) eigenständig eingedrungen. Pentagon erklärte damals, dass der Vorfall eigentlich ein Zufall war. Die Piloten seien wegen des schlechten Wetters vom Wege abgekommen.

    Um seine Schlussfolgerungen zu bekräftigen macht L. Todd Wood darauf aufmerksam, dass es im Zeitalter von GPS-Navigation „nichts Zufälliges gibt“. Obwohl B-52 Atomangriffe mit Einsatz von Flügelraketen führen und außerhalb der Flugabwehrzone eingesetzt werden kann, kann er den Luftraum des Gegners ohne Luftbeherrschung nicht einfliegen, erklärt der Autor.

    Echte Einschüchterungsmittel sind nur leistungsstarke, einzigartige Waffen, die imstande sind, einen jeden Gegner zu beseitigen, schlussfolgert der amerikanische Kommentator.

    Tags:
    Bomber B-52, Barack Obama, USA
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