02:04 26 September 2020
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    Mit ihrer Hilfe für Terroristen will die türkische Regierung laut der Moskauer Außenamtssprecherin Marija Sacharowa die „ethnische Konfiguration“ im Norden Syriens zum eigenen Vorteil verändern.

    „Die Türkei spielt in der Region ein verdecktes Spiel, indem sie ihren eigenen konjunkturbedingten Interessen nachkommt“, sagte Sacharowa am Donnerstag in Moskau. Sie warf der Regierung in Ankara vor, entgegen der einschlägigen UN-Resolution beim Transport von Schmuggelöl der Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS) durch türkisches Territorium wegzuschauen.

    Laut Sacharowa „versorgen die türkischen Behörden diverse Extremistengruppen in Syrien, darunter auch ausgesprochen  terroristische, regelmäßig mit Waffen“.

    Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Daesh versuche Ankara, „die ethnische Konfiguration im Norden Syriens zum eigenen Vorteil zu verändern“, führte die Sprecherin aus. „Wir verurteilen diese destruktive Linie, die zu weiterer Eskalation in der Region führt.“

    Die Türkei ist mit Vorwürfen konfrontiert, mit Daesh illegale Ölgeschäfte abzuwickeln. Rohöl aus den von Terroristen besetzten syrischen Vorkommen soll über türkisches Territorium ungehindert in Drittländer fließen: Russische Drohnen haben Tankwagen-Kolonnen an der Grenze gefilmt.

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    Tags:
    Ölschmuggel, Terrormiliz Daesh, Maria Sacharowa, Recep Tayyip Erdogan, Russland, Syrien, Türkei