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    Neue russische Sicherheitsstrategie steht für Offenheit und Pragmatismus

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    Laut dem Vize-Chef des nationalen Sicherheitsrats Ewgenij Lukjanow ist in der neuen russischen Sicherheitsstrategie einiges gleichgeblieben: Russland stehe nach wie vor für eine offene, rationale und pragmatische Außenpolitik ein, die auf völkerrechtlichen Grundwerten beruht.

    „Im Allgemeinen ist der Grundtenor des Dokuments derselbe geblieben. Im Unterschied zu den USA benutzen wir keine Terminologie des Kalten Kriegs, wir teilen die Länder nicht in gute oder böse, wir erklären keine bestimmten Staaten oder Regionen zu Feinden oder Bedrohungen für die nationale Sicherheit.“, kommentierte er die aktualisierte Sicherheitsstrategie der Russischen Föderation.

    In dem aktualisierten Strategiepapier setze sich Russland für eine offene, rationale und pragmatische Außenpolitik ein, die auf den völkerrechtlichen Grundsätzen, der gegenseitigen Achtung zwischen den Völkern, ihrer Kulturen, Traditionen und Interessen beruhe.

    Der russische Präsident, Wladimir Putin, hatte zum Jahreswechsel die nationale Sicherheitsstrategie der Russischen Föderation überarbeiten lassen und die aktualisierte Version unterschrieben. Am 31. Dezember 2015 wurde der Präsidentenerlass auf dem offiziellen Internetportal der russischen Regierung veröffentlicht.

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    Sicherheitsstrategie, Ewgenij Lukjanow, Wladimir Putin, Russland