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03:13 21 September 2019
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    Iran testet ballistische Rakete vom Typ Emad (Archiv)

    Iran verteidigt sein Recht auf Raketenprogramm: „Kein Bezug zum Atomdeal“

    © Foto: Youtube/ ali javid
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    Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat das vom Westen kritisierte Raketenprogramm seines Landes verteidigt: Die Entwicklung ballistischer Raketen sei keinerlei Bestandteil des Atomprogramms und verstoße deshalb nicht gegen das Abkommen von Wien.

    Das Raketenprogramm sei defensiv und verletze keinerlei die internationalen Vereinbarungen, kommentierte Sarif am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos entsprechende  Bedenken der USA. „Der Iran hat in eine Beschränkung seines Atomprogramms eingewilligt, doch wir haben die Tätigkeit zur Verstärkung  unserer Verteidigungsfähigkeit nicht aufgegeben.“

    Nach jahrelangen Verhandlungen hatten sich die UN-Vetomächte und Deutschland im vergangenen Juli mit dem Iran auf ein historisches Atomabkommen geeinigt. Demnach soll die Islamische Republik ihr Atomprogramm reduzieren. Im Gegenzug wurden die Sanktionen aufgehoben. Im Dezember berichteten US-Medien, dass die Administration Obama gegen den Iran neue Sanktionen wegen seines Raketenprogramms plane.

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    Tags:
    Raketenprogramm, Iran