12:11 28 März 2017
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    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble

    Finanzminister Schäuble: Zusammenarbeit mit Russland rettet EU vor Flüchtlingskrise

    © REUTERS/ Fritz Reiss
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    Migrationsproblem in Europa (1258)
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    Europa muss laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble einen größeren Beitrag zur Stabilisierung des Nahen Ostens leisten als bisher. Es sollte seine Bemühungen dabei mit einflussreichen Ländern wie Russland und den USA vereinigen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

    „Eine Schlüsselposition bei der Lösung des Syrien-Konflikts und damit auch des Flüchtlingsproblems hat Russland inne. Eine europäische Strategie im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika kann es nicht ohne die Vereinigten Staaten von Amerika geben, aber auch nicht ohne Putin“, zitiert die Zeitung den deutschen Politiker.

    Schäuble zufolge kann Russland neben der Beilegung der Krise unmittelbar in Syrien auch einen bedeutenden Beitrag zum Verhandlungsprozess zwischen anderen Konfliktparteien in der Nahost-Region leisten.

    „Warum also sollten wir nicht mit Russland zusammen eine gemeinsame Strategie entwickeln können, um Gegensätze zwischen einer saudisch geführten sunnitischen Koalition und einer iranisch geführten schiitischen Koalition abzubauen?“, so Schäuble laut FAZ.

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    Migrationsproblem in Europa (1258)

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    Tags:
    Migranten, Syrien-Krise, Wolfgang Schäuble, Europa, USA, Russland, Deutschland
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    Alle Kommentare

    • avatar
      max987654321f
      späte Erkenntniss.
    • La deutsche Vita
      Sobald Putin Assad fallen läßt, fallen auch die Flüchtlingszahlen!
      Da het er wohl Recht!
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      max987654321f
      wie idiotisch hier eine versucht die Fluchtursachen den Russen zuzuschieben-lol
    • La deutsche Vita Antwort anmax987654321f(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      max987654321f,
      Idiotisch ist es daran nicht zu glauben!
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      kein Geld für NameAntwort anmax987654321f(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      max987654321f, es gibt gewisse Randgruppen, denen du das normale verständliche Denken nicht einmal mit dem Hammer in den Kopf rein hämmern kannst. Die sind einfach zu dickköpfig mit Scheiklappen und einem 360° totem Winkel.
      P.s. hier riechts nach Rechte Sektor.
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      Thomas
      Es gibt ein Völkerrecht und souveräne Staaten. Die Begriffe kennt der nicht und winkt völkerrechtswidrige Aggressionshandlungen mit seiner Regierung durch den Bundestag. Mit wem soll wer zusammenarbeiten?
      Ggf. fragt der mal mit seiner Regierung wegen einer Einladung, um abgesprochen einen förderlichen Beitrag zu leisten.
      Es würde reichen, wenn der das Geld zur Flüchtlingsaufnahme nicht in die unkontrollierbare Türkei verschiebt, sondern sich dafür einsetzt, dass den Mitgliedsländer mit den meisten Flüchtlingsaufnahmen geholfen wird.
      Der Griechenlandhasser und antidemokratische Finanzfeudalist Schäuble wird das Geld in das unkontrollierte türkische Nirwana schütten, wo es wie üblich ohne Wirkung verdampfen wird.

      Ein kollektives Zusammenwirken von Griechenland mit Russland in Sachen Wirtschaft, Menschlichkeit, und Wiederaufbau von Syrien ist förderlich.
      Ggf. kann mit der Hilfe von Russland auch das riesige Erdgasfeld vor Kreta angezapft werden, damit über Italien Südeuropa mit Energieträgern versorgt werden kann.
      Erdogans feuchter Traum vom osmanischem Reich mit einem Durchleitungsmonopol für Energieträger währ damit mal wieder vom Tisch.
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      ReiniAntwort anmax987654321f(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      max987654321f, da scheint eine Frau an den Tasten zu sitzen und deshalb ist das von LdV Niedergeschreibsel nicht so ernst zu nehmen.
    • Cereal Killer
      Ah jetzt aufeinmal. Schäuble der alte Hetzer...
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      ThomasAntwort anCereal Killer (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Cereal Killer ,
      diese Regierung wird viel an Wirtschaftseinbrüchen zu verantworten haben. Gerade in den neuen Bundesländern, welche traditionell ihre Außenwirtschaftsbeziehungen nach Osten ausgerichtet hatten. Solche Unternehmen waren aber auch Sprungbrett für Unternehmen aus den alten Bundesländern nach Russland.
      Auch die Investoren aus Russland in den neuen Bundesländern wird es wohl treffen. Einfach mal die Eigentumsverhältnisse an den Werften an der Ostseeküste anschauen.
      Früher haben die für die ganze Welt Schiffe gebaut, womit die DDR Reparationen und den Bezug von Energieträgern aus der Sowjetunion finanzierte.
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      otto3
      Ach Herr Schäuble, viele Grüße an unseren Bundeskanzler Helmut Kohl.
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