18:14 27 Februar 2020
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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Europa muss laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble einen größeren Beitrag zur Stabilisierung des Nahen Ostens leisten als bisher. Es sollte seine Bemühungen dabei mit einflussreichen Ländern wie Russland und den USA vereinigen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

    „Eine Schlüsselposition bei der Lösung des Syrien-Konflikts und damit auch des Flüchtlingsproblems hat Russland inne. Eine europäische Strategie im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika kann es nicht ohne die Vereinigten Staaten von Amerika geben, aber auch nicht ohne Putin“, zitiert die Zeitung den deutschen Politiker.

    Schäuble zufolge kann Russland neben der Beilegung der Krise unmittelbar in Syrien auch einen bedeutenden Beitrag zum Verhandlungsprozess zwischen anderen Konfliktparteien in der Nahost-Region leisten.

    „Warum also sollten wir nicht mit Russland zusammen eine gemeinsame Strategie entwickeln können, um Gegensätze zwischen einer saudisch geführten sunnitischen Koalition und einer iranisch geführten schiitischen Koalition abzubauen?“, so Schäuble laut FAZ.

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    Tags:
    Migranten, Syrien-Krise, Wolfgang Schäuble, Europa, USA, Russland, Deutschland