19:08 29 März 2017
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    US-Außenminister John Kerry in Riad

    Gegen Syrien: CIA und Saudi-Arabien machen gemeinsame Sache

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    Politik
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    In geheimen Operationen liefert die CIA Waffen an syrische Rebellen. Mit großzügiger Unterstützung der Saudis, schreibt die New York Times.

    Seit Jahrzehnten versorge Saudi-Arabien die USA mit Geld und decke Washingtons Geheimnisse, wenn die Vereinigten Staaten sich wieder einmal in Konflikte weitab ihres Territoriums einmischen würden. Mal hätten sich die beiden Länder dabei abgestimmt, mal „stellten die Saudis einfach Schecks für geheime Operationen der Amerikaner aus“, so die Zeitung New York Times. Schon 2013 hätten Saudi-Arabien und die CIA eine verdeckte Operation unter dem Decknamen „Sykomore“ vereinbart, um in Syrien gemeinsam Rebellen auszubilden. Dieser Absprache nach hätten die Saudis Waffen geliefert und Geld bereitgestellt, CIA-Mitarbeiter ihrerseits hätten die Aufständischen an Kalaschnikows und Panzerfäusten ausgebildet, schreibt die New Yorker Zeitung unter Berufung auf ehemalige und aktive Mitarbeiter der US-Präsidialverwaltung.

    Die Beziehungen Washingtons und Riads seien momentan im Wandel, weil die USA auf Öl-Importe weniger angewiesen und zudem auf einem Annäherungskurs mit dem Iran seien. Dennoch bleibe das Bündnis erhalten – getragen vom saudischen Geldstrom und von gemeinsamen Interessen. Die Durchführung gemeinsamer Geheimoperationen sei einer der Gründe, warum die Vereinigten Staaten Saudi-Arabien wegen Menschrechtsverletzungen, der Lage der Frauen und der Unterstützung des Wahhabismus – einer radikalen islamistischen Bewegung – öffentlich nicht kritisieren wollten, heißt es in dem US-Blatt.

    „Die Saudis machten keinen Hehl daraus, dass sie aufständische Gruppierungen in Syrien bewaffnen. Die Intensität ihrer Zusammenarbeit mit der CIA bei verdeckten Operationen und das Ausmaß ihrer Finanzhilfen an US-amerikanische Geheimdienste war indessen unbekannt“, schreibt die Zeitung unter Berufung auf weitere Insiderquellen vom Persischen Golf.

    Die Höhe der von Saudi-Arabien für die Ausbildung der Rebellen bereitgestellten Mittel nennen US-amerikanische Beamte nicht. Sie sagen jedoch, dass die Hilfe der Saudis an die gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kämpfenden Aufständischen mehrere Milliarden US-Dollar betrage, heißt es in der New York Times.

    Der saudische Prinz Bandar ibn Sultan – zwischen 2012 und 2014 Generaldirektor des Nachrichtendienstes seines Landes – habe angewiesen, dass saudische Agenten in Ost-Europa tausende Kalaschnikows und Millionen Schuss an Munition für die syrischen Aufständischen anschafften. Die CIA habe einige Deals vermittelt – etwa einen Großauftrag an Kroatien in 2012. Die USA selbst seien zu dem Zeitpunkt größtenteils unbeteiligt gewesen: Das Weiße Haus habe an die Rebellen in Syrien lediglich nicht-letale Unterstützung geleistet. Später jedoch habe Präsident Barack Obama genehmigt, dass die CIA die Aufständischen direkt ausbilde und bewaffne, schreibt die Zeitung.

    Das gemeinsame Programm der CIA und Saudi-Arabiens zur Ausbildung und Bewaffnung syrischer Rebellen habe mit dem Programm, dessen Einstellung das Pentagon früher verkündet habe, nichts gemeinsam. Das vom US-Verteidigungsministerium abgeschlossene Programm habe Kämpfer gegen den Islamischen Staat – die Organisation ist in Russland verboten (Anm. d. Red.) – ausgebildet. Das aktuelle Programm hingegen habe die Bekämpfung der syrischen Regierungstruppen zum Ziel, schreibt die New York Times.

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    Tags:
    Waffen, Öl, CIA, Syrien, USA, Saudi-Arabien
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    Alle Kommentare

    • La deutsche Vita
      Nicht gegen Syrien, sondern gegen Massenmörder Assad!
    • Assad verdeitigt sein Land gegen den äußeren Umsturzversuch , und das macht er richtig. Und er wird gewinnen . Den Terroristen wird es an den Kragen gehen, kein Zweifel.
    • Ste va de Ca
      Na dann kann man nur hoffen, dass den Saudis das Geld ausgeht - denn der niedrige Ölpreis trifft auch sie! Haben sie außer Öl und Sand NICHTS.
      Mal sehen wenn der Bevölkerung die Subventionen gestrichen werden ...vielleicht haben die Saudis dann die Revolution zu sich nach Hause geholt?! Zu wünschen wäre es!
    • avatar
      max987654321f
      die Mehrheit der syrer steht lieber hinter Assad als hinter saudiarabien oder den USA.Die Syrer werden das nie vergessen wer hier den Tod nach Syrien gebracht hat!
    • vanessa
      Wenn Assad Fassbomben vom Himmel regnen lässt, ist das bestimmt eine bessere Sache.
    • avatar
      szkufar1Antwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita,

      Und was schlägst du für die Massenmörder Obama, Bush, Blair, Kissinger, Sarkrozy vor ?

      .
    • avatar
      szkufar1Antwort anvanessa(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      vanessa,

      Ja und du bist wohl von einer getroffen worden.


      .
    • avatar
      Reini
      Mal schauen wie viele Tage diese sinnlosen und krampfhaften Versuche dieser unterbelichteten Saudis und arroganten Amis noch weiter gehen und wie bedeppert die dann wieder aus der Wäsche gucken.
    • avatar
      goaismine
      Die USA arbeiten and der Stürzung der Syrischen Regierung nicht erst seit 2011
      die Weichen wurde bereits mit Lybien gestellt . Die Waffen aus Lybien waren von Anfang
      an für den Krieg gegen Syrien bestimmt . Die Türkei hat sich an den Massenmord
      an der Syrischen Bevölkerung schuldig gemacht genaus sie die US/EU/NATO
      Russland mußte handeln - hätte Russland nicht gehandelt wäre Syrien zusammengebrochen
      und die Terror-Fraktionen hätten sofort mit den Angriff auf Lebanon weitergemacht
      Die USA und ihre Verbündeten haben einen sehr breiten Besen gegen Syrien angelegt
      aber diese werden nicht siegen .
      Aber gerade darin birgt sich die Gefahr eines Krieges der Weltweit ausarten kann
      Sollte es so kommen und die Anzeichen sprechen für sich dann wird die NATO ihr Ende
      erleben. Russland baut bereits ein Raketenabwehr über ganz Syrien !
      Warum tut das Russland ?! Nun .. die Antwort ist klar
      es geht letztendlich nicht um die Türkei sondern um die USA und ihr Footprint in Syrien
    • Germane
      VSA bringen in der Welt nur Krieg, Mord und Totschlag!
    • avatar
      Thomas
      "CIA und Saudi-Arabien machen gemeinsame Sache".

      Das seit ewiger Zeit schon in Jemen.

      Da ist alles mit der NATO abgestimmt. Merkel und Gabriel liefern nicht umsonst wie verrückt Waffen dorthin.
      Die Rohstofftransportwege heißen Kutar, Barein, Saudiarabien, Irak, Syrien, Türkei. Dann vom Südwesten her, Libyen, Egypten, Israel Syrien, Türkei.
      So die langfristige geostrategische Planung. Später soll um den Mittelmeer ein Ring liegen, der bei Gibralta nach Spanien geht.
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