16:49 17 Januar 2020
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    Bei der Herausbildung des neuen internationalen Systems besteht laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow keinerlei Notwendigkeit, die Charta der Vereinten Nationen zu ändern.

    Wie Lawrow am Dienstag bei seiner Pressekonferenz in Moskau sagte, sei die Hauptherausforderung in der internationalen Politik in den letzten Jahren die mangelnde Verhandlungsfähigkeit geworden, die insbesondere zu einer Verzögerung der Aufnahme breiter Verhandlungen zu Syrien geführt habe.

    „Solche Fälle sind in der heutigen Politik sehr gefährlich. Das sind die wichtigsten Dinge, die eine Herausforderung für uns in der Arbeit zur Herausbildung eines neuen internationalen Systems darstellen, das sich auf die UN-Charta stützen, aber wesentlich auf der Basis dieselben Prinzipien ergänzt werden wird“, so Lawrow.

    Dabei konkretisierte der Außenminister, dass er keine Notwendigkeit sehe, Veränderungen in den Wortlaut dieser Satzung einzubringen. „Sie ist ein sehr flexibles Dokument, es besteht keinerlei Notwenigkeit, sie zu ändern“, betonte Lawrow.

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    Tags:
    UN-Charta, Sergej Lawrow, Moskau, Syrien