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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow

    „Verleumdung“: Kreml weist Korruptionsvorwurf aus US-Finanzministerium zurück

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    Politik
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    Der Kreml hat den Korruptionsvorwurf aus dem US-Finanzministerium gegen Präsident Wladimir Putin als „Verleumdung“ zurückgewiesen. Mit solchen beweislosen Unterstellungen schade die amerikanische Behörde sich selbst, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

    Laut Medienberichten hatte Adam Szubin, ein hoher Beamter im US-Finanzministerium, in einer Reportage des BBC-Programms „Panorama“ dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Korruption vorgeworfen.

    Die in der BBC-Sendung aufgestellte Behauptung sei „reine Erfindung und Verleumdung“ und entbehre jeder Grundlage, sagte Putins Pressesprecher Dmitri Peskow am Dienstag. „Wir sind solche journalistischen Enten schon gewohnt. Diese lassen sich auf Inkompetenz, Sensationsjagd oder eine gezielte Kampagne zurückführen.“

    Die Äußerung des Beamten im US-Finanzministerium sei eine „offizielle Anschuldigung“. „Wir werden vom US-Finanzministerium keine Beweise fordern. Denn wenn sie dieses offizielle Statement ohne Beweise lassen, schaden sie dem Ruf ihrer Behörde“, so Peskow.

    Der Kreml-Sprecher erwartet hiervon keinen Schaden für die Beziehungen zwischen Moskau und Washington. „Die Beziehungen sind jetzt ohnehin nicht in der besten Form. Diese Lüge kann sie kaum noch mehr belasten.“

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    Tags:
    Adam Szubin, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, USA, Russland
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