15:18 08 Dezember 2016
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    Ölschmuggel in Syrien (Foto der russischen Luftstreitkräfte)

    IS-Öl fließt großteils durch die Türkei - Griechischer Verteidigungsminister

    Ministry of defence of the Russian Federation
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    Die Türkei finanziert den Terrorismus und empfängt den Großteil des vom Islamischen Staat geschmuggelten Öls, wie Griechenlands Verteidigungsminister Panos Kammenos am Dienstag mitteilte.

    „Es ist wahr, dass das meiste von Daesh gelieferte Öl durch die Türkei fließt und durch die Türkei wiederum auch die Finanzierung der Terroristen erfolgt“, sagte der Minister nach einem Treffen mit dem israelischen Verteidigungsminister Moshe Ya'alon zu griechischen Medien.

    Es wäre wünschenswert, wenn die Türkei ihre Einstellung ändern, ihre Beziehungen mit den Terroristen beenden und mithilfe der EU-Finanzierung  den Flüchtlingsansturm an der kleinasiatischen Küste stoppen würde, antwortete er auf die Journalistenfrage, ob Ankara zusammen mit Israel, Zypern, Ägypten, Griechenland und Jordanien am Anti-Terror-Kampf  teilnehmen könne und welche Vorbedingungen dafür nötig seien. 

    „Wir hoffen, dass die Erdogan-Regierung den Kurs auf die europäischen Grundwerten nehmen wird, anstatt die Türkei in den Fundamentalismus zu steuern“,
    Zuvor hatte auch der israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon mitgeteilt, dass Mitglieder der Terrorgruppierung Islamischer Staat (IS, auch als Daesh bekannt) seit langer Zeit Erdöl an die Türkei verkaufen.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte bereits im Dezember 2015 Beweise dafür vorgelegt, dass sich die IS-Gruppierung am Transport von großen Mengen Öl über die syrische Grenze in die Türkei beteiligt.

    Wie der türkische Präsident Tayyip Erdogan Ende November gesagt hatte, werde er zurücktreten, wenn Beweise dafür auftauchen sollten, dass seine Familie mit dem Ölgeschäft des IS verbunden sei.

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    Tags:
    Öl, Moshe Yaalon, Panos Kammenos, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Griechenland
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    Alle Kommentare

    • billyvor
      Na, dann kann es ja nicht mehr lange dauern, bis sich Erzfeinde Türkei und Griechenland, die doch eigentlich "treue NATO-Verbündete" sind, auch wieder in den Haaren liegen...
      Im übrigen, wenn " die Erdogan-Regierung den Kurs auf die europäischen Grundwerte" nehmen soll, müsste man denen man erst einmal beibringen, was das sein soll. Und das ist genau so aussichtslos, als wenn man einem Schwein das Fliegen lehren wollte.
    • Vogelkotze
      Wollte Erdogan bei Beweisen nicht abdanken??
    • rkunz
      Schön, dass Kamennos dies bei dieser Gelegenheit gesagt hat. Yaalons Reaktion ist natürlich reine Heuchelei, etwas Anderes kann man von einem Typen seiner Species auch nicht erwarten. Wäre schön, wenn es sich auch nicht mehr unterdrücken liesse, dass die Juden den Türken das gestohlene Oel zu einem Spottpreis gekauft hat.

      Ich vermute aber, dass auch Griechenland im Krieg gegen Syrien eine unschöne Rolle gespielt hat, halt wie die gesamte eu, cia und nato, die Bestände der ehemaligen WaPa-Staaten an ihre "demokratischen" Freunde in Libyen und Syrien geliefert haben, via Türkei, zusammen mit Captagon, bezahlt von den Sauds und Qatarern
    • Alles nur Schwätzer!! Jeder labert nur und keiner macht was!!! Ist ja auch klar den, es müssen ja auch Käufer da sein...
    • Thomas
      Liebe Griechen, lasst euch von den richtigen Ländern helfen, damit ihr auch besser Menschen auf der Flucht schützen könnt.. Habt doch erfahren, wie wichtig es den EU- Finanzfeudalisten es mit der sozialen Kompetenz ist. Arbeitet mit den humanitären Kräften aus aller Welt zusammen, dann schafft es Vertrauen und wirtschaftliche Möglichkeiten in Eurer Lage am südlichen Punkt von Europa. Menschen welche Euch gegen die €uromanischen Antidemokraten an der Seite standen. Stehen bei Euch auch heute als NGO`s zur Seite. Festigt die Beziehungen zu Russland und Seereisen statt Schlauchbootfahrten werden das Leid lindern. Das Geld für die Flüchtlinge vom Deutschen Steuerzahler sollte nach Aufnahmezahl und nicht in die unkontrollierbare Terroristenunterstützungszone von Erdogan fließen.
    • Hans-ChristianAntwort anrkunz(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      rkunz, so falsch ist ihre Vermutung nicht, im Gegensatz zu Deutschland wo man noch im Tiefschlaf schlummert, sind in den Anderen Staaten die Bürger mitlerweile aber aufgewacht und ihre Regierungen bekommen langsan Angst wenn sie an den Lügen festhalten, den Zorn ihrer Bürrger zu spüren bekommen.
    • Antwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor,
      selten treffender formuliert. Allerdings müssten wir uns dann auch selbst fragen ob es wirklich zu verantworten ist, da Deutschland bei diesem Ölhandel mitmischt.
    • "„Wir hoffen, dass die Erdogan-Regierung den Kurs auf die europäischen Grundwerten nehmen wird, anstatt die Türkei in den Fundamentalismus zu steuern“,
      ... die europäischen "Werte" hat er schon übernommen... so, wie der Schwabe es sagt... "Schaffe, Schaffe, Knete raffe".... in de Fundamentalismus steuert er auch nicht... er träumt vom OSMANISCHEN REICH.
    • Joesi
      Wann tritt Erdogan zurück und kommt hinter Schloß und Riegel?
    • ale_xandria
      Es gibt keine europäischen Grundwerte. Das sind nur Scheinwerte, mit denen man Krieg gegen souveräne Staaten rechtfertigen will.
      Ich habe mich immer gefragt, wie können die westlichen Staaten sagen, sie bringen einem Staat "unsere Werte", wenn sie dafür die Bewohner in diesen Staaten töten, bombardieren und in die Flucht treiben.
      Und diese Paradoxie fällt den Deutschen nicht einmal auf.
    • Der lupenreinen Demokratie in der EU stört das nicht !
    • minim.allAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, türkei wird nichts passieren, weil es der wille der usa und europäer war und nicht direkt der türkei. europa will pipeline von saudien arabien. türkei ist eine marionette.
    • minim.allAntwort anVogelkotze(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Vogelkotze , nur ablenkung gewesen
    • Miami
      dieser Fluß fließt und fließt und mündet irgendwo in Russland
    • Franky
      wenn ich das alles hier so lese, geht es in Deutschland den Bach herunter mit Mama Merkel...ggggg
    • Franky
      Wladimir Putin (63) ist einer der reichsten Männer der Welt – Sein Privatvermögen soll zumindest deutlich größer sein, als man bisher vermutet hatte.
      Angeblich verdient er pro Jahr in seiner Funktion als russischer Präsident gerade mal 109 089 Euro. 2012 sollen es laut offizieller Vermögensaufstellung des Kreml noch 142 500 Euro gewesen sein.
      Hedgefond-Manager Bill Browder glaubt jedoch: Putins Vermögen liegt eher bei bis zu 184 Milliarden Euro.
      Das berichtet der britische „Mirror“.
      Zum Vergleich: Der laut „Forbes“-Liste reichste Mann der Welt, Bill Gates (60), kommt nur auf 73 Milliarden Euro.

      Putins Haupteinnahmequelle: Das Veruntreuen von Staatsgeldern und Korruption.
      Das mutmaßte in dieser Woche auch das US-Finanzministerium.

      Putin suche aus, wer in Russland lukrative Aufträge bekäme, wessen Geschäfte er unterstütze. Dafür erwarte er entsprechende Gegenleistungen, zitiert der „Mirror“ Adam Szubin, ein Mitarbeiter des US-Finanzministeriums.
      So habe Putin beispielsweise von seinem Freund und Eigner des britischen Fußballclubs FC Chelsea, Roman Abramovich, eine 32,9 Millionen-Euro-Jacht geschenkt bekommen.

      An der nördlichen Küste des Schwarzen Meeres nahe dem kleinen Dorf Praskoveyevka steht der Prunk-Palast Putins – groß wie ein Schloss, dekoriert wie ein italienischer Palazzo.
      Der auf 700 000 Quadratmetern (angeblich staatlichem) Land erbaute Barock-Palast mit Spielkasino, Wellness-Spa, Marmorbadewannen, einem riesigen Park, Theatersaal, Landeplatz für Hubschrauber, einem eigenen Weinberg und mit Spitze verzierten Himmelbetten, soll knapp eine Milliarde Euro gekostet haben.

      Seine Jacht
      Zu seinem „Fuhrpark“ gehört unter anderem eine fünfstöckige Motorjacht mit Whirlpool, Säulen aus Ahornholz und einem Badezimmer aus Marmor – sie soll 40 Millionen Euro wert sein!
      Sein Privatjet
      Putin hat sich selbst gleich zwei neue Privatjets spendiert. Kosten: Gut 135 Millionen Euro (100 Mio. britische Pfund).
    • Antwort anFranky(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Franky, Ja und?
    • Miami
      ,,,fließt durch die Türkei, und wieder nach syrien zu Assad zurück
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