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23:04 22 Oktober 2019
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    Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma Alexej Puschkow

    Diagnose von Duma-Ausschusschef: USA sind geopolitisch kurzsichtig

    © Sputnik / Artyom Zhitenev
    Politik
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    Allein die USA erkennen im Gegensatz zu anderen Staaten nicht an, dass die Türkei Erdöl bei der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) einkauft, erklärte der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Alexej Puschkow.

    „Außer Russland beschuldigen auch Syrien, der Irak, Griechenland und Israel die Türkei des Erdölhandels mit dem IS. Nur die USA können das mit ihrer ‚geopolitischen Myopie‘ (Kurzsichtigkeit – Anm. der Red.) nicht einsehen“, schrieb der Politiker in seinem Twitter-Profil.

    Der israelische Verteidigungsminister Mosche Jaalon und sein griechischer Amtskollege Panos Kammenos haben bei einem Treffen am Dienstag erklärt, dass die Türkei seit Langen Erdöl beim IS einkauft. Zuvor hatte auch der syrische Außenminister Walid al-Muallim den IS-Erdölschwarzmarkt, an dem sich auch die Türkei beteilige, angesprochen.Im Dezember vergangenen Jahres unterstützte auch der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi diese Anschuldigung.

    Russlands Verteidigungsministerium hat bereits Beweise dafür vorlegen können, dass die Türkei beim IS in Syrien gekauftes Erdöl einführt. 

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    Tags:
    Terrornetzwerk Daesch, Islamischer Staat, Erdöl, Alexej Puschkow, Türkei, USA, Russland