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06:48 23 September 2019
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    US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton

    Clintons E-Mail-Affäre: 22 „Top Secret“-Dokumente werden nicht veröffentlicht

    © AP Photo / Julie Jacobson
    Politik
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    22 E-Mails der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton aus ihrer Zeit als Außenministerin werden wegen ihres als geheim eingestuften Inhalts unter Verschluss gehalten, berichten die Medien unter Berufung auf Angaben aus dem State Department.

    Es gehe dabei um 22 Dokumente, die der höchsten Geheimhaltungsstufe unterliegen, erklärte am Freitag der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby.

    Beim damaligen Versand waren die betreffenden Informationen noch nicht als geheim klassifiziert, betonte Kirby. Die Mails sollen Informationen über geheime Regierungsprogramme, darunter über Drohnenschläge enthalten.

    Darüber hinaus gebe es noch 18 Briefe an Präsident Barack Obama, die ebenfalls als vertraulich eingestuft werden müssen, da alle Informationen, die das Staatsoberhaupt erhält, per Gesetz unter Schutz fallen.

    Bereits zuvor waren Hunderte E-Mails der früheren Außenministerin rückwirkend als vertraulich eingestuft worden. Die Dokumente werden Kirby zufolge auf Bitte der Ermittlungsbehörde unter Verschluss genommen.

    Früher hatte Hillary Clinton zugegeben, als Außenministerin von 2009 bis 2013 eine private E-Mail-Adresse verwendet zu haben. Clinton übergab mehr als 55.000 Seiten ihrer E-Mails an das State Department und die Bundespolizei FBI, entfernte jedoch ca. 31.000 Seiten unter dem Vorwand, dass diese private Informationen beinhalteten.

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    Tags:
    Cybersicherheit, FBI, John Kirby, Hillary Clinton, USA