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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Wiederaufnahme von Turkish Stream nach Normalisierung der Beziehungen zu Ankara

    © Foto: TurkStream
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    Ein russisch-türkisches Regierungsabkommen über die Umsetzung des Gasprojekts Turkish Stream wird erst nach der Normalisierung der Beziehungen zwischen Moskau und Ankara unterzeichnet werden. Darauf wies Oleg Aksjutin, Mitglied des Gazprom-Vorstandes, am Montag in New York bei einem Treffen mit Investoren hin.

    Nach der Unterzeichnung des Dokuments würden auch Termine für die Realisierung des Projekts bekannt gegeben, sagte der Manager.

    Turkish Stream ist Nachfolgeprojekt des im Dezember 2014 geplatzten Projekts South Stream. Geplant war, eine Gaspipeline mit einer Durchsatzkapazität von 63 Milliarden Kubikmeter im Jahr von Russland in die Türkei durch das Schwarze Meer zu bauen. An der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland sollte ein Gas-Hub für die weiteren Lieferungen nach Europa errichtet werden.

    Die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei verschlechterten sich drastisch, nachdem die türkischen Fliegerkräfte am 24. November 2015 im syrisch-türkischen Grenzgebiet einen russischen Kampfjet abgeschossen hatten.

     

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    Tags:
    Wiederaufnahme, Turkish Stream, Gazprom, Türkei, Russland