00:28 27 Januar 2020
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    Russland bleibt nach wie vor für ausländische Investitionen offen. Es geht nicht darum, dass ausländische Investoren nicht an der Privatisierung teilnehmen können, sagte Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, zu Journalisten.

    „Russland ist an neuen Partnern im Ausland interessiert“, so kommentierte Peskow die Äußerungen von Präsident Wladimir Putin nach der gestrigen Beratung zu Privatisierungsfragen. 

    „Russland hat immer Interesse an ausländischen Investoren bekundet. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit denjenigen, die ihre Tätigkeit auf dem russischen Markt weiter fortsetzen. Wir sind natürlich am Zustrom neuer Investitionen interessiert“, so der Sprecher.

    Putin hatte am Montag gesagt: „Der neue Inhaber von privatisierten Aktiva muss sich unter russischer Jurisdiktion befinden.“ 

    Der Präsident verwies darauf, dass Grauschemen, das Ausführen von Aktiva in Offshore-Zonen und die Verheimlichung der Anteilseigentümer unzulässig seien.

    Zuvor hatte der erste Vizepremier Igor Schuwalow gesagt, die russischen Behörden würden 2016 einen ambitionierten Privatisierungsplan erwägen. 

    Laut dem russischen Finanzminister Anton Siluanow rechnet das Ministerium mit Einnahmen von einer Billion Rubel innerhalb von zwei Jahren durch die Privatisierung.

    Wie Vize-Wirtschaftsminister Oleg Fomitschow betonte, sieht der neue Anti-Krisen-Plan der Regierung Einnahmen durch Großprivatisierung vor.

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    Tags:
    Investoren, Privatisierung, Oleg Fomitschow, Anton Siluanow, Igor Schuwalow, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Russland