00:32 30 März 2020
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    In Weißrussland ist nach Einschätzung des russischen Außenministers Sergej Lawrow eine „bunte Revolution“ nicht möglich, da die Mehrheit der Bevölkerung eine solche nicht unterstützen würde.

    „Versuche, die innenpolitische Situation in dem Land zu destabilisieren, werden seitens der großen Mehrheit der Bevölkerung in der Republik keine Unterstützung erfahren. Davon zeugen objektiv die Ergebnisse der Präsidentenwahl vom Oktober, bei der sich das Volk von Weißrussland für eine stabile innenpolitische Situation und die Stärkung der Beziehungen mit Russland, unter anderem im Rahmen eines Unionstaates und der EAWU, geäußert hat“, sagte Lawrow im Interview gegenüber der italienischen Zeitschrift Limes.

    Die Präsidentenwahl in Weißrussland hatte am 11. Oktober vergangenen Jahres stattgefunden. Der seit 1994 amtierende Präsident Alexander Lukaschenko hat dieses Mal wieder einen klaren Sieg erlangt.

    Infografik: „Bunte Revolutionen“: Methoden, Opfer, Ergebnisse

    „Ein Export von Revolutionen, sei es eine kommunistische, demokratische oder jede andere Art, verursacht einen enormen Schaden bei den Völkern derjenigen Staaten, die zum Gegenstand solcher Experimente werden“, so der russische Außenminister. Eine solche Praxis, die grob gegen das Völkerrecht verstoße, schwäche die globale und regionale Stabilität.

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    Tags:
    Revolution, Alexander Lukaschenko, Sergej Lawrow, Weißrussland