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03:02 18 August 2019
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    Ein britischer Soldat

    Großbritannien dementiert: Keine Vorbereitung auf Konfrontation mit Russland

    © Flickr / Defence Images/Russ Nolan RLC
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    Das Ziel der Militärübungen in Jordanien ist laut einer Erklärung des britischen Verteidigungsministeriums nicht „das Ausfeilen der Fertigkeiten bei der Verlegung eines großen britischen Truppenkontingents nach Osteuropa“, wie früher die Zeitung „The Telegraph“ mitgeteilt hat.

    Das britische Verteidigungsministerium dementiert Medienberichte darüber, dass die britischen Militärübungen in Jordanien auf eine mögliche Konfrontation mit Russland abgezielten, wie ein Vertreter des Ministeriums gegenüber RIA Novosti sagte und anmerkte, dass diese Übung die Bereitschaft der britischen Armee für einen Einsatz in einer Krisenzone „an einem beliebigen Ort der Erde“ testen soll.

    Früher hatte die Zeitung „The Telegraph“  unter Berufung auf eine anonyme Quelle in der britischen Armee geschrieben: „Das Übungsmanöver Shamal Storm kann zum Ausfeilen der Fertigkeiten bei der Verlegung eines großen britischen Truppenkontingents nach Osteuropa im Fall einer Konfrontation zwischen Russland und der NATO genutzt werden“.

    „Das ist nur das, was sie (die Zeitung – Anm. der Red.) annehmen, das ist aber nicht das Ziel der Militärübungen. Diese Übungen haben nichts mit einem Krieg gegen Russland zu tun“, sagte der Pressesprecher des Verteidigungsministeriums.

    Er unterstrich, dass das Ministerium „über keineerlei Pläne einer Kriegsvorbereitung gegen Russland verfügt“.

    Die Militärübungen in Jordanien werden laut dem Pressesprecher „jährlich durchgeführt“, daran nehmen regelmäßig rund 1.600 Militärs und 300 Panzerfahrzeuge teil.
    Das Ziel der Übung bestehe in der Gewährleistung der Bereitschaft, bis zu 30.000 Soldaten an einem beliebigen Ort der Erde zu stationieren und in Einsatzbereitschaft halten zu können.

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    Tags:
    Militärübungen, NATO, Jordanien, Großbritannien, Russland