04:40 25 September 2017
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    Denis Puschilin

    „Donezker Republik“ sieht Wandel in Europas Rhetorik

    © Sputnik/ Natalia Seliverstova
    Politik
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    Die Rhetorik der europäischen Politiker hat sich im Laufe des Jahres sehr verändert. Sie versuchen, die Ukraine dazu zu bringen, die Minsker Abkommen einzuhalten, erklärte der Vertreter der selbsterklärten Donezker Volksrepublik bei den Minsker Verhandlungen, Denis Puschilin, im Interview mit RIA Novosti.

    „Die Rhetorik der Politiker Europas hat sich deutlich verändert. Europa sieht jetzt einen guten Grund für die gegenseitige Erfüllung der Minsker Vereinbarungen und versucht, die Ukraine dazu zu bewegen, in diese Richtung hinzuarbeiten. Auch die Einstellung in der europäischen Business-Elite ändert sich. Es gibt schon Pioniere in Sachen Geschäfte mit der Donezker Volksrepublik“, sagte Puschilin.


    Der Vertreter der von Kiew abtrünnigen Region verbindet das mit den Neuerungen, die sich dank Minsk-2 ergeben haben. Die „Donezker Volksrepublik“ sei nun kein abgegrenztes Territorium mit verschwommenen Aussichten mehr, sondern ein gestandener Staat mit klarer Regierungsstruktur und einer eigenen Rechtsgrundlage. Ein Industriekomplex und Unternehmenssektor seien ebenfalls vorhanden, so Puschilin.

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    Denis Puschilin, Donezk, Donbass