18:24 07 Juli 2020
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    Das sogenannte „Zentrum für Amtssprache in Lettland“ hat eine Anfrage gestellt, wonach die Behörde wissen will, mit welchem Recht der Stadtrat mit den Einwohnern auf Russisch kommuniziert. Dies teilt der Bürgermeister von Riga, Nils Ušakovs, auf seiner Facebook-Seite mit.

    Das „Zentrum für Amtssprache in Lettland“ (Valsts valodas centrs) ist eine Behörde, die die Einwohner Lettlands für schlechte Sprachkenntnisse oder das „unzureichende Benutzen der Sprache in Berufstätigkeit und Öffentlichkeit“ bestraft. Nun habe das Zentrum eine Anfrage an den Bürgermeister und Vorsitzenden des Stadtrates, Nils Ušakovs, gestellt, schreibt der Politiker im Facebook.

    „Unser Zentrum für Amtssprache hat wieder gute Arbeit geleistet. Diesmal haben sie Erklärungen von mir gefordert, wieso der Stadtrat von Riga sich mit den Einwohnern unter anderem auch auf Russisch verständigt“, so Ušakovs.

    „Wir haben geantwortet, dass die lettischen Rechtsvorschriften in keiner Weise die Kommunikation von staatlichen und öffentlichen Organisationen in ausländischen sozialen Netzwerken regeln“, fügte der Bürgermeister hinzu.

    Er habe die Behörde darum gebeten, „die lettischen Gesetze künftig aufmerksamer“ durchzuschauen. Außerdem habe er sich an das Justizministerium mit der Bitte gewendet, „die unprofessionellen Handlungen der Mitarbeiter der Zentrums für Amtssprache zu überprüfen“.

     

     

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    Tags:
    Amtssprache, Russisch, Zentrum für Amtssprache in Lettland (Valsts valodas centrs), Nils Usakovs, Riga, Lettland, Russland