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14:02 23 September 2019
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    Ungarns Premier Viktor Orban

    Ungarn will Schutz seiner Grenzen vor Migranten verstärken

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Ungarns Premier Viktor Orban hat vor, „die Möglichkeiten für neue Sperranlagen“ an der Grenze auszubauen, um den Strom der syrischen Flüchtlinge zu stoppen. Das sagte er am Montag vor dem Parlament.

    „Ungarn muss 2016 in Brüssel die diplomatische, rechtliche und politische Verteidigung halten; dazu kommt die militärische und polizeiliche entlang seiner südlichen Grenzen“, so Orban.

    Außerdem rief er die Abgeordneten auf, Maßnahmen „zum Schutz des Landes und zur Verhinderung von Terrorattacken“ zu unterstützen. 

    Wie die österreichische Agentur Apa präzisiert, handelt es sich dabei um den Bau eines Zaunes an der Grenze Ungarns zu Rumänien, sollte der Migrantenstrom über die so genannte Balkan-Route seinen Kurs wechseln. 

    Unter anderem sagte Orban, Brüssels Politik im Kampf gegen die Migrationskrise sei gescheitert. Ungarn trete gegen die verpflichtende Verteilungsquote von Flüchtlingen unter den EU-Ländern auf.

    Seiner Ansicht zufolge ist Europa zurzeit „nicht geschützt und schwach“, ihm fehlten „nicht nur die Möglichkeiten, sondern auch der Willen, sich zu schützen“. 

    Die Zuwanderungskrise in Europa hat sich im Zusammenhang mit dem wachsenden Flüchtlingsstrom aus Nordafrika, dem Nahen Osten sowie aus Zentral- und Südasien zugespitzt. Die Zahl der Migranten aus den Unruhegebieten des Nahen Ostens und Nordafrikas steigt noch immer rasant an.

    In die EU-Länder sind im Jahr 2015 mehr als eine Million Migranten eingereist. Experten zufolge handelt es sich um die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.

    Ungarn hatte im Oktober 2015 seine Grenze zu Kroatien vollständig geschlossen. Nachdem das Land einen Grenzzaun zu Serbien gebaut hatte, sind die meisten Flüchtlinge bislang über Kroatien nach Ungarn eingereist.

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    Tags:
    Flüchtlingsproblem, Agentur Apa, EU, Viktor Orban, Naher Osten, Südasien, Zentralasien, Brüssel, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Serbien