14:03 24 September 2017
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    Russischer Botschafter in den USA, Sergej Kisljak

    Angst vor Moskauer Kernwaffeneinsatz eine Einbildung – russischer Botschafter in USA

    © AP Photo/ Cliff Owen
    Politik
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    Die Aussagen westlicher Politiker über die vermeintliche Bereitschaft Russlands, in einem konventionellen Krieg Atomwaffen anzuwenden, sind Phantasien, sagte der russische Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, gegenüber der Agentur Sputnik.

    Er kam damit der Bitte nach, zu den Behauptungen Stellung zu nehmen, die in den letzten Tagen bei der Münchner Sicherheitskonferenz laut geworden waren.

    Mehrere Konferenzteilnehmer hatten Russland wegen seiner zuvor angenommenen Nukleardoktrin kritisiert, die angeblich den Einsatz von Atomwaffen in einem konventionellen Krieg erlaube.

    Laut der russischen Militärdoktrin behält sich Russland das Recht vor, als Antwort auf die Anwendung nuklearer und sonstiger Massenvernichtungswaffen gegen sich selbst und seine Verbündeten und im Falle einer Aggression gegen Russland unter Einsatz konventioneller Waffen Kernwaffen einzusetzen, falls die Existenz des Staats bedroht sein würde.

    Dazu erläuterte der russische Präsident Wladimir Putin: „(…) Wir haben nie mit diesem nuklearen Knüppel gefuchtelt und werden dies auch niemals tun. Aber in unserer Nukleardoktrin ist diesen Waffen der gebührende Platz und die gebührende Rolle zugewiesen.“

    Tags:
    Sergej Kisljak, USA, Russland
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