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20:47 12 November 2019
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    Nato-Militärausbilder in der Ukraine

    Nato und Kiew wollen bei „Sonderoperationen“ zusammenarbeiten

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    Lage im Donbass (Winter 2016) (133)
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    Die Ukraine und die Nato werden bei Sonderoperationen kooperieren. Eine entsprechende Absichtserklärung haben der Kiewer Generalstab und das Special Operations Headquarter der Nato (NSHQ) unterzeichnet. Als „Sonderoperation“ bezeichnet Kiew unter anderem seinen seit 2014 andauernden Militäreinsatz gegen die Regierungsgegner im Osten des Landes.

    Der ukrainische Generalstabschef Viktor Muschenko informierte am Freitag über sein Treffen mit dem NSHQ-Chef Marshall Webb. „Nach den Gesprächen wurde eine Absichtserklärung über eine Zusammenarbeit zwischen dem Special Operations Headquarter der Nato und dem Generalstab der Ukraine bei Sonderoperationen unterzeichnet“, schrieb Muschenko auf Facebook. Von welchen Operationen konkret die Rede ist, verriet er nicht.

    Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete  Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Konflikt zwischen Regierungstruppen und örtlichen Volksmilizen im Osten des Landes, der laut UN-Angaben bereits mehr als 9000 Todesopfer gefordert hat, ist noch immer nicht beigelegt worden. Seit September gilt in der Region eine Waffenruhe.

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    Tags:
    NSHQ, NATO, Marshall Webb, Viktor Muschenko, Ukraine