05:30 21 November 2019
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    Bernie Sanders und der CNN-Moderator Chris Cuomo

    US-Demokraten unter sich: Sanders beschuldigt Clinton enger Kontakte zur Wall Street

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    Der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Berni Sanders, hat seine Konkurrentin Hillary Clinton derer angeblich zu engen Verbindungen zu den größten Banken des Landes beschuldigt.

    „Natürlich ist die ehemalige Staatssekretärin (Clinton – Anm. der Red.) etwas aufgeregt, wenn die Menschen fragen, wie ihr Wahlfonds Millionen von US-Dollar von der Wall Street bekommen konnte“, bemerkte Sanders in seiner Rede vor den Wählern in South Carolina, die auch von TV-Sendern übertragen wurde. Clinton sei mit bezahlten Reden bei Veranstaltungen aufgetreten, die von den größten Investitionsbanken der Wall Street organisiert worden seien. Für einen der Auftritte soll sie gar über 200.000 Dollar bekommen haben.

    Hillary Clinton wird nun zur Veröffentlichung dieser Reden aufgerufen, lehnt das jedoch ab, solange ihre Konkurrenten nicht dasselbe getan haben.

    Hierzu scherzte Berni Sanders: „Ich bin bereit, alle bezahlten Reden zu veröffentlichen. Hier sind sie.“ Dabei machte der Präsidentschaftskandidat eine Geste, als ob er einen Stapel Papiere auf den Tisch gelegt hätte. „Solche Reden gibt es nicht“, fügte er hinzu.

    Der Senator des US-Bundesstaates Vermont hat eigenen Angaben zufolge 4 Millionen an Spenden gesammelt, im Durchschnitt lag eine einzelne Summe bei 27 Dollar, deswegen habe er sich vor den Wählern, nicht vor den Banken, zu verantworten.

    Der endgültige Präsidentschaftskandidat soll bei einem für Juli 2016 anberaumten Parteitag der Demokraten bestimmt werden. Die Präsidentenwahlen in den USA sind für den 8. November angesetzt.

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