00:09 28 November 2020
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    Die Zahl der Ausländer, die auf der Seite des „Islamischen Staates“ (IS, auch Daesh genannt) im Irak und in Syrien kämpfen, ist auf 25.000 zurückgegangen und liegt nun um 10.000 unter dem bisherigen oberen Grenzwert, wie der US-Sonderbeauftragte für IS-Bekämpfung, Brett McGurk, am Dienstag im Weißen Haus sagte.

    „Die Gesamtzahl der ausländischen Kämpfer hatte 35.000 betragen. Wir haben sie auf 25.000 reduzieren können“, so McGurk. Ihm zufolge sind diese Kämpfer aus 120 Ländern gekommen.

    „Der einzige Korridor, der IS mit der Außenwelt verbindet, ist weiterhin ein 98 Kilometer langer Abschnitt der syrisch-türkischen Grenze“, verdeutlichte McGurk. „Die Türkei hat eine ernsthafte Arbeit zur Schließung der Grenze geleistet“, trotz alledem müsse noch vieles getan werden, so der Sonderbeauftragte.

    „Es ist notwendig, die Grenze in der Türkei dicht zu machen. Es ist auch notwendig, mit den Ländern zusammenzuarbeiten, aus denen die Kämpfer (in den Irak und nach Syrien) kommen. Wir müssen so handeln, dass sie nicht mehr dorthin eindringen können und, wenn es ihnen doch noch gelingen sollte, nicht mehr zurückkehren“, so McGurk.

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