15:02 26 Oktober 2020
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    Russland hat der afghanischen Armee 10.000 Kalaschnikow-Sturmgewehre und Millionen Patronen geschenkt. Laut dem afghanischen Abgeordneten Haji Saleh Mohammad Saleh zeugt das Geschenk von „der engen Freundschaft“ zwischen den beiden Nationen.

    Nach dem Fall des Taliban-Regimes im Jahr 2001 habe die afghanische Armee „von Null an neu bewaffnet“ werden müssen, sagte Saleh in einem Gespräch mit Sputnik. „Denn die meisten unserer Waffen waren hoffnungslos veraltet. Russland half uns in dieser komplizierten Zeit, als unser Land an einem Wendepunkt stand.“

    Die jetzige Kalaschnikow-Lieferung sei ein „wichtiger und mutiger Schritt“, so der Abgeordnete. Er halte es für „sehr wichtig, dass Russland trotz bestehender Differenzen mit den USA Afghanistan geholfen hat“. Afghanistan hoffe auf weitere russische Hilfe, insbesondere bei der Modernisierung der noch von der Sowjetunion gebauten Infrastruktur und in der Landwirtschaft.

    Die Sowjetunion hatte in den 70er und 80er-Jahren in Afghanistan mehr als 140 Industrie- und andere Anlagen errichtet, in denen 65 Prozent des afghanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) produziert wurden. Unter bauten sowjetische Fachleute das Bewässerungssystem Dschalalabad, welches sich auf vier afghanische Provinzen erstreckte, sowie das landesweit größte Wasserkraftwerk Naglu.

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    Kalaschnikow-Sturmgewehre, Russland, Afghanistan