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    Die US-Regierung soll die größten amerikanischen Banken davor gewarnt haben, bei einer potenziell lukrativen russischen Anleiheemission mitzubieten – aus der Sorge, dass der Deal die Sanktionen gegen Moskau untergraben kann. Moskau stuft solche Warnungen als Einschüchterung der Wirtschaft ein.

    Die „Wall Street Journal“ hatte unter Berufung auf Informanten im US State Department berichtet, dass die US-Administration die größten Banken vor politischen Risiken gewarnt habe, sollten sie bei der potenziell lukrativen Emission mitbieten.

    Warnungen an die Banken, wenn es diese wirklich gegeben habe, seien eine Einschüchterung der Wirtschaft, kommentierte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag. „Das ist schon kein Druck mehr, sondern eine Einschüchterung.“

    Der Kreml teilte seinerseits mit, ihm lägen keine offiziellen Informationen über derartige Warnungen vor. Weil es dazu keine offiziellen Statements gegeben habe, sondern nur Medienberichte, könne er das nicht kommentieren, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

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