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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Die Handlungen der Türkei an der Grenze zu Syrien können laut dem Vize-Außenminister Russlands für den vereinbarten Waffenstillstand eine Zeitbombe werden.

    Die Türkei hat die Idee, grenzübergreifend Schläge in Syrien zu führen, nicht aufgegeben, wie der russische Vize-Außenminister, Sergej Rjabkow, am Montag der Agentur RIA Novosti sagte.

    Ihm zufolge können die Handlungen der Türkei an der Grenze zu Syrien für die Vereinbarungen über den Waffenstillstand eine Zeitbombe werden.

    Rjabkow merkte an, der Einsatz von Gewalt in Syrien durch äußere Akteure, insbesondere durch die Türkei, könne die politische Regelung in diesem Land untergraben.

    „Uns beunruhigen die militärischen Vorbereitungen, die zunehmende Aktivität entlang der syrischen Grenzen. Sollten die Regierungen der Länder, die sich mit dieser Aktivität befassen, beabsichtigen, Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele anzuwenden, so würde das ein tödlicher Schlag gegen all das sein, was bisher erarbeitet wurde“, äußerte er.

    „Diese Regierungen, darunter die Türkei, müssen sich in vollem Maße ihrer Verantwortung bewusst sein“, bemerkte er.

    Der russische Vize-Außenminister betonte ebenfalls, dass Russland die Rolle des Irans bei der Syrien-Regelung als positiv betrachte.

    „Wir haben keinerlei Veranlassung, daran zu zweifeln“, betonte er.

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    Tags:
    Sergej Rjabkow, Russland, Syrien, Iran