23:55 31 März 2020
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    Falls die syrischen Verhandlungen wiederaufgenommen werden sollten, so könnten ihre Teilnehmer sich für die Gründung einer föderativen Republik aussprechen, falls ein solches Modell von allen Seiten als eine einvernehmliche Lösung erachtet wird, wie der russische Vize-Außenminister, Sergej Rjabkow, am Montag mitteilte.

    „Ich kann die Aussichten für die Gründung einer föderativen Republik in Syrien nicht einschätzen, da der Prozess, welcher den Zustand des zukünftigen Syriens bestimmen wird, noch nicht begonnen hat“, sagte Rjabkow in einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.

    Falls die Teilnehmer der Verhandlungen, die mithilfe des UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, bald wiederaufgenommen werden könnten, zu der Meinung kämen, dass das Modell einer Föderation für sie „bequem sei und dem Ziel eines säkularen, unabhängigen und souveränen Syriens“ gerecht werde, wer sollte dagegen etwas einzuwenden haben?

    Falls jedoch eine anderes Modell gewählt werden sollte, so werde auch das für Moskau kein Problem sein – wenn allerdings diese Entscheidung nicht irgendwo von außen, tausend Kilometer  außerhalb Syriens diktiert, sondern auf dem Verhandlungswege erarbeitet werde, betonte der Diplomat.

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    Tags:
    Verhandlungen, Sergej Rjabkow, Syrien, Russland