23:10 04 August 2020
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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Die USA und Russland müssen gemeinsam an der Erhaltung der Waffenruhe in Syrien arbeiten, wie der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, am Dienstag zur Agentur Reuters sagte.

    Die Uno war ihm zufolge nicht in die Einführung des Waffenstillstandes einbezogen, deswegen müssen Moskau und Washington Anstrengungen zur Einhaltung der Waffenruhe unternehmen. 

    Unterdessen schließt De Mistura mögliche Verstöße gegen die Feuereinstellung nicht aus.

    Der Sondergesandte rief beide Seiten auf, Drohnen- und Satellitenaufnahmen auszutauschen, weil die Präsenz von Tausenden Beobachtern auf der Erde unmöglich sei. 

    Außerdem hofft De Mistura auf eine Wiederaufnahme der innersyrischen Verhandlungen am 9. März in Genf, obwohl sie ursprünglich zwei Tage früher hätten stattfinden sollen. 

    Seit dem 27. Februar, 00.00 Uhr Ortszeit, gilt in Syrien eine Feuerpause zwischen den Regierungstruppen und der bewaffneten Opposition. Von der Feuerpause sind die Terrornetzwerke Daesh, die al-Nusra-Front und andere von der Uno als Terrororganisationen eingestufte Gruppierungen ausgenommen.

    Die Genfer Gespräche sind der Bildung einer Übergangsregierung, der Revision des Grundgesetzes und den künftigen Wahlen in Syrien gewidmet. 

    Daran nehmen eine Delegation des offiziellen Damaskus sowie die Opposition teil, vertreten durch den bei Treffen der Oppositionellen in Riad gewählten Obersten Verhandlungsausschuss.

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    Tags:
    Waffenruhe, Dschabhat al-Nusra, Terrormiliz Daesh, Reuters, Uno, Staffan de Mistura, Genf, USA, Russland, Syrien