18:27 29 Januar 2020
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    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
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    Die Spitzenpolitiker Russlands, Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs und Italiens haben bei einem Telefonat die russisch-amerikanischen Vereinbarungen zum Syrien-Konflikt gelobt und erklärt, dass sie zur Regelung der humanitären Problemen im Land zu einer Zusammenarbeit bereit sind, wie der Pressedienst des Kremls mitteilt.

    An dem Telefonat waren beteiligt: der russische Präsident Wladimir Putin, der britische Premier David Cameron, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Francois Hollande und der italienische Regierungschef Matteo Renzi.

    „Die russisch-amerikanischen Vereinbarungen, die der UN-Sicherheitsrat unterstützt hatte, wurden hoch eingeschätzt. Man hat mit Genugtuung festgestellt, dass die Feuerpause im Großen und Ganzen eingehalten wird und, was noch wichtiger ist, eine Voraussetzung für den Start eines politischen Prozesses in Syrien über die Herstellung des gesamtsyrischen Dialogs unter der Schirmherrschaft der UN geschaffen wird“, heißt es in der Kreml-Mitteilung.

    Darüber hinaus sei die Bereitschaft zum Ausdruck gebracht worden, ein gemeinsames Vorgehen im Bereich der humanitären Hilfe voranzutreiben. „Die Notwendigkeit einer strikten Einhaltung der Waffenruhe durch alle Konfliktparteien in Syrien wurde unterstrichen, wie auch die Relevanz dessen, den kompromisslosen Kampf gegen den Islamischen Staat, die al-Nusra-Front und andere Terrorgruppierungen fortzusetzen“, so die Bilanz des Telefonats.

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    Tags:
    Humanitäre Hilfsgüter, Waffenruhe, Wladimir Putin, Italien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Russland, Syrien