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    Berliner Flüchtlingsaffäre: Will Koalition „Mauscheleien“ mit McKinsey vertuschen?

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    238.000 Euro soll die Unternehmensberatung McKinsey für die Hilfe beim neuen Flüchtlingskonzept des Senats, genannt „Masterplan Integration und Sicherheit“, erhalten haben. Davon hat ein Ex-SPD-Politiker Medien zufolge profitiert. Als die Opposition mehr davon erfahren wollte, nahm die Koalition das Thema von der Tagesagenda, schreibt der „Focus“.

    „Mauscheleien“ und „roter Filz“ – so bezeichnete die Opposition den umstrittenen Vertrag des rot-schwarzen Senats mit der Beraterfirma McKinsey über 238.000 Euro, von dem nach „Tagesspiegel“-Informationen der Rechtsanwalt und Ex-Staatssekretär Lutz Diwell profitiert haben soll, obwohl davor von einer ehrenamtlicher Arbeit gesprochen worden war.

    Nun werfe die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus der CDU und SPD vor, die Aufklärung der Vorwürfe zu behindern, schreibt „Focus“. So habe die Koalition das Thema am Mittwoch von der Tagesordnung des Hauptausschusses genommen, was „den im Raum stehenden Vorwurf der Günstlingswirtschaft“ nur noch erhärtet, zitiert das Magazin den Piraten-Abgeordneten Heiko Herberg.

    „Die Opposition kündigte an, mehr Informationen in der Plenarsitzung am Donnerstag erfragen zu wollen“, schreibt das Magazin.

     

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    Tags:
    Senat, Unternehmensberatung McKinsey, CDU/CSU, Berlin