03:20 24 Oktober 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    14641
    Abonnieren

    Athen schlägt den Staats- und Regierungschefs der EU vor, über Sanktionen gegen jene Mitgliedsländer der Union zu entscheiden, die einseitig alles nur Mögliche tun, um keine Flüchtlinge aufzunehmen, meldet Associated Press.

    Sie zitiert den griechischen Verteidigungsministers Dimitris Vicas, der in der Regierung seines Landes die Gruppe zur Regelung der Flüchtlingsprobleme leitet: Wie dieser sagte, braucht Europa  „keine Staaten, die sich wie Festungen gestalten“.

    Athen hatte Österreich mehrfach wegen seiner Einschränkungen des Flüchtlingszuzugs kritisiert. Auf dem Balkan und insbesondere in Griechenland bewirkte das einen Domino-Effekt. Dort sind fast 40.000 Flüchtlinge gestrandet, darunter allein 14.000 am Grenzübergang Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Rückstau: 20.000 Flüchtlinge stecken in Griechenland fest
    Migrationsminister: Griechenland will nicht Europas Libanon werden
    Diplomat: Dänen wollen keine Flüchtlinge mehr
    Balkanroute gesperrt: Drei Staaten für Flüchtlinge dicht
    Tags:
    Flüchtlingsbeihilfe, Dimitris Vicas, Idomeni, Balkan, Österreich, Athen, Griechenland