03:04 23 März 2017
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    „Keine Selbstverwaltungen in Syrien“: Washington erkennt kurdische Autonomie nicht an

    © AFP 2017/ DELIL SOULEIMAN
    Politik
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    Die USA erkennt laut dem Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, die jüngst durch syrische Kurden ausgerufene autonome Region in Nordsyrien nicht an, wie die Agentur Reuters berichtet.

    Die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) hatte am Donnerstag eine autonome Region im Norden des Landes ausgerufen.

    „Ich will noch einmal betonen, dass wir Selbstverwaltungen und Autonomie in Regionen innerhalb Syriens nicht anerkennen“, sagte Kirby bei einem Briefing.

    Zuvor hatte bereits Damaskus den Schritt für illegitim erklärt. Moskau betonte seinerseits die Notwendigkeit, die Schaffung einer föderalen Staatsform in Syrien bei den Verhandlungen in Genf zu erörtern. An diesem Prozess sollen aus Sicht des Kremls alle ethnischen und religiösen Gruppen teilnehmen. In jedem Fall solle Syrien als einheitlicher Staat erhalten bleiben.

    Auch die Türkei positionierte sich gegen die Bildung neuer Strukturen in Syrien und einseitige Schritte, denen eine einzelne Ethnizität zugrunde liege, so Reuters unter Verweis auf einen ranghohen türkischen Beamten.

    Im syrischen Rumeila, Provinz Haseke, hatten sich rund 200 Delegierte von mehr als 30 politischen Parteien versammelt, um die Bildung einer regionalen autonomen Administration im Norden Syriens zu verkünden. Die von den Kurden kontrollierten Gebiete sollen „Selbstverwaltung Nordsyrien“ genannt werden. Die Behörden der autonomen Kreise sollen die Interessen aller auf diesem Territorium lebenden ethnischen Gruppen vertreten.

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    Tags:
    Kurden, Autonomie, Kurdenpartei PYD, US-Außenministerium, John Kirby, Syrien, USA