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06:12 14 Oktober 2019
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    Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko neben seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko  (Archivbild)

    Lukaschenko: Westen braucht keinen zweiten instabilen Staat wie Ukraine

    © AFP 2019 / KIRILL KUDRYAVTSEV
    Politik
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    Weißrussland wird keine Wahl zwischen Ost und West, Russland und der Europäischen Union treffen. Das Land möchte zwar am politischen Prozess in Europa teilnehmen, aber nicht auf Kosten seiner Nachbarn - Deutschlands, Russlands und Chinas, wie der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko am Mittwoch sagte.

    „Wenn die Partner, mit denen wir einen Dialog führen werden, uns die Frage stellen werden, ob wir mit dem Osten oder dem Westen, Russland oder der EU sind… Tja, so eine Position passt uns nicht“, sagte Lukaschenko in einem Gespäch mit dem polnischen Außenminister Witold Waszczykowski.

    Sicherlich sei auch Polen daran interessiert, dass Weißrussland nicht nur ein unabhängiger, sondern auch ein stabiler Staat sei.

    „Ich denke nicht, dass der Westen noch einen solchen instabilen Staat wie die Ukraine braucht… Wir können zusammen eine wesentliche Rolle spielen. Da wir uns im Epizentrum Europas befinden, können wir die ablaufenden Prozesse in unserem Interesse beeinflussen, aber nicht auf Kosten unserer Nachbarn — Deutschlands, Russlands und Chinas“, betonte er. 

    Zugleich sei Minsk zu einer engen Zusammenarbeit mit Polen bereit.

    „Es hat keinen Sinn, uns gegenseitig durch einen Zaun zu betrachten“, so Lukaschenko.

     

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    Tags:
    Beziehungen, Zusammenarbeit, Witold Waszczykowski, Alexander Lukaschenko, Polen, Weißrussland, Deutschland, Russland, Ukraine, China