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05:38 15 Oktober 2019
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    US-Staatschef Barack Obama

    Verbissenes Schweigen: Warum ignoriert Washington die Befreiung Palmyras?

    © REUTERS / Jonathan Ernst
    Politik
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    Nach der Befreiung der antiken Stadt Palmyra hüllt sich die US-Regierung in Schweigen. Laut dem russischen Abgeordneten Alexej Puschkow redet Washington gern nur von den eigenen Siegen. Zum wichtigen Erfolg der Assad-Truppen und Russlands gegen den IS „hat das Weiße Haus gar nichts zu sagen“.

    „Hätten Assads Gegner mit US-Hilfe Palmyra eingenommen, wäre das ein hervorragendes Symbol der Führerschaft der USA und Obamas“, schrieb Puschkow auf Twitter. „Nun hat das Weiße Haus dazu nichts zu sagen.“

    Studenten der Al-Baath University im syrischen Homs demonstrieren ihre Unterstützung für russischen Lufteinsatz in Syrien (Archivbild)
    © Sputnik / Dmitriy Vinogradov

    Palmyra stand rund ein Jahr unter Kontrolle der IS-Terroristen, die dort den Triumphbogen und mehrere antike Denkmäler zerstört haben. In der vergangenen Woche konnten die syrischen Regierungstruppen die antike Stadt befreien. Zuvor hatte die russische Luftwaffe Dutzende Feuerstellungen und militärische Objekte des IS im Raum Palmyra zerbombt.

    Die britische Zeitung „Independent“ bezeichnete die Rückeroberung Palmyras durch die syrischen Regierungstruppen unter Mitwirkung der russischen Luftwaffe als die schlimmste Niederlage des „Islamischen Staates“ seit zwei Jahren. Doch US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron „schweigen wie ein Grab, in das der IS so viele Opfer geworfen hat“, schrieb das Blatt.

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    Tags:
    David Cameron, Alexej Puschkow, Barack Obama, Palmyra, Syrien