16:16 20 September 2020
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Notwendigkeit einer Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit Russland für die Lösung regionaler Probleme hervorgehoben.

    „Bedauerlicherweise erleben unsere Beziehungen zu Russland nach dem 24. November schwere Zeiten. Nach dem Zerfall der UdSSR haben sich die Beziehungen erfolgreich entwickelt. Aber noch vor dem Zwischenfall mit dem russischen Kampfjet haben sich diese verschlechtert, wegen der Politik der russischen Staatsführung in letzter Zeit“, sagte Erdogan im Rahmen seines US-Besuchs.      

    „Trotz der scharfen Reaktion Moskaus, die wir kaum verstehen können, ist für die Lösung regionaler Probleme die Wiederaufnahme unserer Zusammenarbeit nötig, weil Russland und die Türkei wichtige Länder in unserer Geographie sind. Wir erwarten, dass unsere russischen Kollegen dies begreifen werden.“ 

    Unter anderem äußerte sich Erdogan über die Ukraine-Krise, die ihm zufolge auf der Grundlage der Minsker Abkommen, bei der Erhaltung der territorialen Integrität dieses Landes geregelt werden muss.

    Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara hatten sich drastisch verschlechtert, nachdem am 24. November 2015 an der syrischen Grenze ein russischer Bomber Su-24 von einem türkischen Kampfjet F-16 abgeschossen worden war. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete das als „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen“ und unterzeichnete einen Erlass über die Gewährleistung der nationalen Sicherheit und besondere wirtschaftliche Maßnahmen in Bezug auf Ankara

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    Tags:
    Zusammenarbeit, Su-24, F-16, Recep Tayyip Erdogan, Wladimir Putin, Minsk, Türkei, Russland, Ukraine