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20:37 23 Juli 2019
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    Drohne MQ-9 Reaper

    Obama gibt zivile Opfer bei Drohnen-Angriffen zu

    © Foto: U.S. Air Force / Richard Lisum
    Politik
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    Die US-amerikanischen Drohnenangriffe haben zu Opfern unter Zivilisten geführt, wie US-Präsident Barack Obama auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel zur Nuklearsicherheit in Washington zugab.

    Dabei bezeichnete Obama die Kritik an das Pentagon bezüglich des Todes von Zivilisten bei Drohnen-Attacken in Somali, Libyen und Jemen als gerechtfertigt. 

    Zugleich arbeiten die USA ihm zufolge daran, solche Tragödien in Zukunft zu vermeiden.

    Die US-Administration wurde mehrmals wegen der großen Opferzahl, darunter unter Frauen und Kindern, bei Angriffen auf Stellungen der Extremisten kritisiert. 

    Der jüngste Aufsehen erregende Fall war der Angriff der US-Luftwaffe auf das Krankenhaus der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ im afghanischen Kundus. Damals waren 42 Menschen ums Leben gekommen.

    Kein einziger ranghoher US-Militärchef wurde aber zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen. Nur einige Soldaten und Sergeanten wurden disziplinarisch bestraft.

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    Tags:
    Zivilisten, Opfer, Drohnen, Ärzte ohne Grenzen, Barack Obama, Jemen, Somalia, Libyen, Afghanistan, USA